Man And The Sea: Baudelaire Film Adaptation in Brittany

Man And The Sea: Baudelaire Film Adaptation in Brittany

Since my childhood I am fascinated by the sea: the view into the sheer infinite, full of reflections, wild and full of life. It leaves no human soul untouched, everyone seems to recognize a part of itself in it. Herman Melville‘s stage for American dreams gone insane in the personification of Captain Ahab, poets like Chateaubriand saw in it a “philosophical painting”. Of the latter, I filmed the poem La Mer in Brittany in 2010, and for the first time fell in love with the unreal, wild and seemingly untouched nature found there. Eight years later, in 2018, I again traveled to Brittany, this time to the southern area around Quiberon. There I was looking for a new film material and at the same time I wanted to break new ground.

Read More

Cine Assist – ein erster Test

Schon seit einiger Zeit bietet Herr Bernhard Kipperer seinen “Cine Assist” auf seiner Webseite http://cineassist.filmcurl.com/ zum Kauf an. Auf dieser Seite findet man auch zahlreiche Anwendungsbeispiele als Video. Was bislang fehlte, war ein unabhängiger “Test” durch einen Nutzer. Und so wie es aussieht, darf ich den jetzt schreiben. Bislang habe ich zwar nur eine Funktion des “Cine Assist” wirklich mit Film in der Kamera genutzt, aber immerhin besser als nichts…

Aber fangen wir doch mal ganz am Anfang an: Der “Cine Assist” ist eine kleine Platine, die an den elektromagnetischen Fernauslöser der Kamera gehängt wird. Wichtig: Hat Ihre Kamera nur einen Anschluss für einen Drahtauslöser oder gar keinen Anschluss für einen Fernauslöser, dann können Sie das Gerät nicht nutzen. Bei besseren Kameras sollte jedoch ein entsprechender Anschluss vorhanden sein. Für einige Apparate brauchen Sie allerdings noch einen Adapter, z.B. für die Leicina Spezial.

Cine Assist (Mitte) mit USB-Connector (links) – die Batterie darf nicht eingelegt sein, während das Gerät am PC angeschlossen ist.

Die Platine lässt sich im einfachsten Fall per Batterie und über die zwei Knöpfe am Gerät betreiben. In dieser Variante kann man z.B. über den “Cine Assist” der Kamera “befehlen”, automatisch erst in 10s auszulösen und sich nach 15s wieder auszustellen. Man kann sich so also problemlos auch mal selbst filmen. Falls Ihnen dieses Feature bekannt vorkommt: Einige Schmalfilmkameras hatten so etwas schon fest eingebaut, z.B. die Super8-Kamera “Minolta XL 401”. Und für Kameras mit einem Anschluss für elektromagnetischen Fernauslöser gab es einst kleine, batteriebetriebene “Selbstauslöser” zu kaufen, z.B. den “Combi Timer” von hama. Selbst für Kameras mit Drahtauslöseranschluss gab es so etwas – allerdings mit Federwerk, z.B. der “Selbstauslöser Z“ vom VEB Feingerätewerk Weimar oder der “Cinefix” von Agfa-Gevaert.

Das Gerät lässt sich aber auch für Zeitrafferaufnahmen nutzen, da es auch als externe Zeitschaltuhr für Kameras mit Einzelbildaufnahme fungiert. Ja, auch das ist nicht neu, da es so etwas einst separat zu kaufen gab (z.B. als “Intervall-Timer” von hama) oder da es in einigen Kameras bereits integriert war, z.B. in der Super8-Kamera Canon 814XL-S.

Was ist nun also neu, bzw. anders? Zum einen funktioniert der “Cine Assist” quarzgenau, zum anderen ist er deutlich flexibler als die bisherigen Lösungen. Denn seine Fähigkeiten hängen hauptsächlich von der Firmware ab. Und in der neuesten Version ermöglicht diese sogar einen “Speed Ramp”, also eine Änderung der Bildfrequenz während der Aufnahme. Das war bis dato mit keiner Schmalfilmkamera möglich.

Und zum ganz anderen kann man den “Cine Assist” auch bequem per Bluetooth steuern, jedenfalls sofern man (im Gegensatz zu mir) ein Android-Handy/-Tablet besitzt, das “Bluetooth Low Energy” unterstützt. Die Software ermöglicht sogar eine parallele Tonaufnahme über das Mikrofon des Handys/Tablets.

Mit der entsprechenden Erweiterung kann man den “Cine Assist” aber auch an den USB-Port eines Windows-PC anschließen. Mit der entsprechenden Software von Herrn Kipperer kann man so flimmerfrei Videos auf Film überspielen. Denn die Videos werden einzelbildweise wiedergegeben und von der Schmalfilmkamera als Einzelbilder aufgenommen.

Die Nutzeroberfläche der Windows-Software.

Das Überspielen auf Video ist bislang das einzige Feature, das ich mit Film in der Kamera benutzt habe. Ein Problem dabei sind mögliche Reflektionen auf dem Bildschirm. Denn nicht nur der “Cine Assist” und seine USB-Erweiterung “blinken”, sondern z.T. auch die Kamera selbst, z.B. die “Aufnahmeleuchte” an der Nizo 4056, die im Handbuch als “Aktionssignal” betitelt wird. Auch Telefone etc. sollte man weiträumig entfernen.

Ein weiteres Problem ist der Windows-PC: Die Software deaktiviert weder die Energiesparmodi, die bei mir nach 10min den Bildschirm und nach 30min den ganzen Laptop ausgestellt hätten, noch bleibt das Bild sicher im Vordergrund. Damit also kein “es gibt neue Updates”-Fenster plötzlich die Aufnahme ruiniert, habe ich meinen Laptop sicherheitshalber vorher immer in den Flugmodus gestellt.

Wenn der Cine Assist am USB-Port angeschlossen ist, leuchten LEDs und das Display.

Als ein weiteres Problem hat sich die Batterie meiner Kamera, eine Nizo 4056, erwiesen: Wenn man die Kamera stundenlang aktiviert lässt und Einzelbilder aufnimmt, reicht mein Akku nicht für sieben Filmkassetten, sondern noch nicht einmal für eine…

Der Stromverbrauch meiner Nizo 4056 ist bei der Einzelbildaufnahme deutlich höher. Ich empfehle daher den Einsatz eines Netzteils, wenn man eine ganze Kassette belichten will.

Ein weiteres Problem entstand ebenfalls durch meine Kamera: Bei Einzelbildaufnahmen muss der Auslöser mindestens eine halbe Sekunde lang “gedrückt” werden. Andernfalls blinkt zwar das rote Aufnahmelämpchen, aber es findet keine Belichtung statt! Zum Glück hatte Herr Kipperer schon eine neue Version der Software fertig, bei der man unter “Expose” die Auslösedauer einstellen kann – bei meiner Nizo 4056 stelle ich hier sicherheitshalber 1s ein.

Die Nizo 4056 bietet einige Einstellmöglichkeiten für die Einzelbildbelichtung an. Am Wichtigsten ist aber der Hinweis mit dem Minimum von einer halben Sekunde.

Ich habe die Kamera zum Überspielen übrigens auf manuelle Belichtung umgestellt, da die Videos einige dunklere Szenen enthielten, die auch dunkel bleiben sollen. Zudem kann man bei der Nizo 4056 über die “Bilder pro Sekunde”-Einstellung die Belichtungsdauer der Einzelbildaufnahmen regulieren. Hier stellte ich die Kamera auf 16 2/3 Bilder pro Sekunde, was am besten zu den Helligkeitseinstellungen und zur Filmempfindlichkeit passte. (Wenn der Auslöser sowieso für eine ganze Sekunde lang betätigt wird, kann man ja ruhig auch mal etwas länger belichten, oder?)

Tja, was gibt es sonst noch zu sagen?

  • Ich habe den “Cine Assist” auch an anderen Kameras als der Nizo 4056 getestet, allerdings aus Kostengründen bislang immer ohne Film. Er funktionierte überall problemlos, selbst an meiner Fujica P2, bei der der elektromagnetische Fernauslöser nachträglich eingebaut wurde.
  • Ich nutze ein ca. 1,5m langes USB-Kabel, da sich meine Nizo 4056 erst ab 1m scharf stellen lässt.
  • Leider wird das Gerät ohne Gehäuse geliefert.
  • Ein Schwachpunkt des Geräts könnte der USB-Anschluss sein. Er wirkt zwar sehr stabil, aber ist er auch auf Dauer haltbar genug für Grobmotoriker wie mich?
  • Herr Kipperer antwortet extrem schnell auf eMails mit Fragen und hat seit dem Kauf schon einige neuere Firmware- und Windows-Software-Updates geliefert.

Noch Fragen? Dann bitte die “Kommentarfunktion” nutzen. Ich versuche, so schnell wie möglich zu antworten.

A smoke detector for the darkroom

A smoke detector for the darkroom

Many amateur lab workers have their darkroom in the basement or in the attic, but at least in places that are otherwise rarely used. In addition, there is often a lot of electrical equipment in a small-format-film-suitable darkroom, such as a heat plate, heated bain-marie, film dryer, sunlamp, lighting – and other things like e.g. an exhaust air system, a water lifting system, a radio or a water boiler.

Read More

Zwei Schmalfilmabende in Dresden

Zwei Schmalfilmabende in Dresden

Halbzeit bei den Schmalfilmtagen in Dresden. Ich war mit einem Film im Found-Footage-Wettbewerb am Donnerstagabend vertreten und lies mir auch das Programm am Freitag nicht entgehen.

Wie immer waren die Beiträge bunt gemischt. Es gab “echte” Filmprojektionen in Super8 und 16mm, viele Filme wurden aber als digitale Fassung gezeigt.

Donnerstagabend

Auszug aus dem Festivalprogramm

Zur Eröffnung am ersten Abend gab es Amateurfilm in seiner reinsten Form: private Urlaubs-/Reisefilme eines Herrn Eisenhuth, ehem. Kapitän zur See, die sich in ihrer selbstironischen Machart von den üblichen Flohmarktfunden dieser Art abheben. Eine kleine Auswahl der Filme wurde im Original mit Super8-Projektor vorgeführt. In der Festival-Lounge gab es Abtastungen der übrigen Filme zu sehen.

Sehr interessant fand ich das darauffolgende Programm mit Filmen des amerikanischen Avantgarde-Filmers Stan Vanderbeek. Es wurden 16mm-Filmkopien projeziert, die eigens von der Film-maker’s Cooperative zur Verfügung gestellt und aus USA eingeflogen wurden.

Auszug aus dem Festivalprogramm

Hauptprogramm am ersten Abend war der Found-Footage-Wettbewerb. Hier gewann der bereits mehrfach preisgekrönte Film THE HOUSES WE WERE von Arianna Lodeserto sowohl den Publikums- als auch den Jury-Preis.


“In sensiblen Bildern nähert sich der Film dem Anliegen, ein historisches Phänomen auf seine Gegenwärtigkeit zu befragen. Der Film legt in einer überzeugenden Montage die Schicksale derer frei, die im offiziellen Diskurs fortwährend vergessen werden”, so die Jury am Donnerstag abend.

Den Abschluss am Donnerstagabend bildeten 4 Filme aus dem Köln-Kuba-Projekt der Kunsthochschule für Medien in Köln. Leider lief nur der letzte davon als 16mm-Kopie.

Auszug aus dem Festivalprogramm

Freitagabend

Der Freitagabend begann mit sperrigen Experimentalfilmen von Dore.O

Auszug aus dem Festivalprogramm

Der anschliessende Live-Vertonungswettbewerb bot deutlich leichter konsumierbare Filmkost. Stumme Heimfilme aus alter Defa-Produktion wurden in unterschiedlichsten Stilen vertont und zum Teil auch mit Geräuschen untermalt.

Die Gruppe “Bamd” – eine der beiden Siegergruppen

Den Abschluss in der Motorenhalle bildete dann ein Programm mit vier Filmen der tschechischen FIlmgruppe “Bullshit” aus den 80er/90er Jahren.

Im Programm angekündigt als Underground handelt es sich aber bei diesen Filmen vielmehr um Surealistischen Film in der Tradition eines Jan Svankmeier , mit dem die Filmgruppe “Bullshit” den Vergleich nicht zu scheuen braucht.

Nach Mitternacht ging es dann noch einen Häuserblock weiter in den Keller des Riesa Efau zur Trash-Film-Nacht mit “Perlen” auf 16mm.

Den Höhepunkt bildete ein Pferderennen als Installation mit 3 Normal-8-Projektoren. Dieser Animationsfilm wurde von Jan Nordsieck, einem der Mitorganisatoren des Festivals angefertigt

Noch das ganze Wochenende,

stehen bei den Dresdner Schmalfilmtagen neben dem Internationalen Wettbewerb am Samstagabend verschiedene Filmprogramme und mehrere Workshops auf dem Programm.

Es lohnt sich!

Cost-effective digitalization of Super 8 frames

Cost-effective digitalization of Super 8 frames

Various special lenses for 35 mm reflex cameras were offered “at the time” to photograph Super 8 individual images.

With these special macro lenses, the format-filling reproduction of Super 8- and/or 16 mm individual images on 35 mm film was possible. The connection is made via T2 thread adapters to the different camera mounts.

The Rondo Copy-Tube-8 is often offered on the internet
With this product from Fuji, Super 8 and 16mm individual images can be photographed using different long extension tubes and interchangeable film masks. Without a mask and with the 16mm extension tube, two Super 8 frames can be photographed including their sprocket holes (“Open Gate”)

I like to use individual images from Super 8 movies for handouts or movie covers. For editing on the computer with the usual image or layout programs, the analog 35 mm negative or slide is of course suboptimal.

However, when using these lenses on digital cameras with interchangeable lens mounts, there is the following problem: Only with expensive cameras with a full-format sensor, which corresponds in size to the 35 mm format, the film frame is completely captured. For all other digital cameras, only a cut-out magnification of the individual film image is possible with these lenses.

Also, these lenses are quite slow and require strong daylight for reasonably short exposure times.

I was therefore looking for a way to digitally photograph film frames or film strips with a sufficient quality for these purposes, or to be able to publish them on the Internet in a quick and easy way.

As a diehard analog photographer and filmmaker, I don’t own a “decent” digital camera. For a double-digit euro amount, I got the camera body of a slightly older digital SLR camera. In my case, this was a Nikon D100 — Nikon because my T2 adapter is intended for Nikon bayonet.

As a reproduction lens, I use a Hama slide duplicator with zoom magnification option, also available cheaply on the Internet. This duplicator was originally intended to make partial enlargements of 35 mm slides or negatives.

 

The slide mount with a matte glass screen is removed because it is in the way when inserting longer film strips.

An old Meopta enlarger serves as a repro tripod. For this, there used to be a special “repro arm” as accessory, which was screwed on instead of the magnifying head and to which the camera is attached.

The repro mount for Meopta enlargers — bought 20 years ago at “Foto Brenner”

 

As a light desk, I use a new but cheap model from “Dörr”.

Due to the magnifying factor of the duplicator together with the crop factor of the digital camera sensor, in theory, approximately format-filling images of Super 8 individual images are now possible.

Theoretically, because my “trial” setup shows a rather noticeable hot spot as of a zoom factor of about 1.6.

So I leave it with photographed film strips with an magnification to up to three Super 8 single images. It is precisely this series of individual frames in connection with the visible film perforation and possibly edge marks that also express the special aesthetics of the small format film in the still image. This representation seems, in a way, “authentic.”

Resolution is sufficient for publication on the Internet or for use for Handouts/Covers. For good enlargements in photo size, this combination of devices is not quite good enough. Here are a few more examples:

 

3D printed Super 8 cartridge opener

3D printed Super 8 cartridge opener

I opened my first cartridge in daylight with a saw…

Everybody developing Super 8 films on their own sooner or later faces the task of opening the Super 8 cartridge to get the film into the development tank. The latter goes with some practice, the Lomo tank and a turntable in less than 30 seconds. When opening cartridges, opinions differ: Some break the ratchet inside the cartridge by a counterclockwise 360° turn and then pull the film out of the cartridge. Others, (to which I belong) open the cartridge and take the film wind out all over, and load it into the Lomo reel.

Read More

From Lomokino to Super 8: Rediscovering Celluloid

From Lomokino to Super 8: Rediscovering Celluloid

My celluloid adventure started in June 2013. After years of filming with DV and DSLR cameras, I was tempted to try something completely different. One day I came across the interesting Lomokino crank camera for 35 mm film. Filmmaker Apichatpong Weerasethakul had previously shot with it the stunning experimental film Ashes – the result inspired me and encouraged me to try it myself.

Read More

1 2 3 4 5 6 7