Simplified Color Processing Formulas

Simplified Color Processing Formulas

Die Photochemielegende Patrick D. Dignan hat 1978, also vor nunmehr 40 Jahren, eine hochinteressante Schrift mit dem Namen
„How to Compound… Simplified Color Processing Formulas“ herausgegeben.

Diese ist leider nur noch sehr schwer antiquarisch zu bekommen, und auch die Dignan-Familie hat keine weiteren Kopien.
Dunkelkamerad Adrian C. aus England war so nett und hat seine Kopie gescannt, Filmkorn stellt sie hier nun den interessierten Selbstverarbeitern zum Download als durchsuchbares PDF zur Verfügung!

Das Dokument ist hochinteressant. Es listet zwar nicht die exakten Rezepte der originalen Rezepturen, die wären aber auch schwer nachbraubar. Es bietet vielmehr eine Vielzahl vereinfachter und erprobter Alternativprozesse mit oft verblüffend guten (oder auch kaum zu unterscheidenden) Ergebnissen.

In der Sammlung zu finden sind Rezepte für Alternativen zu den Prozessen C-41, C-22, E-6, E-4, E3, Agfachrome und auch einigen Papierprozessen (inklusive Split-einem Entwickler für Cibachrome!).

Toller Lesestoff, und er sollte in keinem ambitionierten Labor fehlen. Hier kann man eine Menge lernen.

DigIt: Das Archiv des analogen Alltags

DigIt: Das Archiv des analogen Alltags

Digit ist ein Projekt des WDR, bei dem täglich neue Fotos und Filme aus dem Alltag der Vergangenheit einer Datenbank hinzugefügt werden. 

Digit soll verhindern, dass diese Bilder und Erinnerungen in Vergessenheit geraten. Stattdessen wollen wir mit Digit analoges Material in unser digitales Zeitalter hinüberretten. Digit steht dabei für digital, ist aber gleichzeitig eine Aufforderung. Denn „Dig it“ heißt im Englischen „Grab es aus“. Wie Schatzgräber sollen Sie also sichten und sortieren. Sie selbst können Ihr Material über einen Upload bei Digit der Allgemeinheit zugänglich machen oder es uns zur Digitalisierung zur Verfügung stellen.

Eine komplette Liste aller bereits von Digit digitalisierten Schmalfilme findet sich hier auf Vimeo. Macht Spaß, sich dort treiben zu lassen!

 

 

Erinnerungen an Eumig und Wiener Neudorf

Erinnerungen an Eumig und Wiener Neudorf

Schmalfilme von 1950 bis 1980 gesucht

100 Jahre Eumig – 1919 wurde die Firma gegründet, die mit bis zu 7.000 Mitarbeitern in den 1970er Jahren größtes Unternehmen Österreichs war. Vor allem Schmalfilmkameras und Filmprojektoren wurden bei eumig gefertigt. 1981 kam das jähe Ende, weil der Markt für Schmalfilmgeräte weltweit zusammenbrach. An die klangvolle Marke, die heuer 100 Jahre alt geworden wäre, soll im Mai mit einer großen Filminstallation unter dem Titel eumigFlimmern erinnert werden. Deshalb ruft die Gemeinde Wiener Neudorf Mitbürgerinnen und Mitbürger dazu auf, private Schmalfilme für das Projekt zur Verfügung zu stellen. Über das Leben in Stadt und Land, über Familienfeiern oder Ausflüge und vor allem über alles, was mit Eumig zu tun hat.

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Von zwanghaftem Wesen: Pentaflex 8 – (Teil 1)

Von zwanghaftem Wesen: Pentaflex 8 – (Teil 1)

Das untersuchte Exemplar trägt die Nummer 35933; mit Pentovar, Nr. 6355608. Auf der Rückseite der Selenzelle finde ich als Bestätigung ELECTROCELL Dez. 1963 aufgestempelt. Die Jahreszahl kann also der Seriennummer entnommen werden. Auf der Innenseite des Gehäuses ist die Nummer 1675 eingeschlagen. Reihe 1, Exemplar 675
Die Zelle stammt von der 1933 gegründeten Electrocell-Gesellschaft Falkenthal & Presser, Berlin-Dahlem, das Drehspulinstrument vielleicht aus Erlangen.

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Braun/Nizo Haus-Postillen (3/3)

Die Firma Braun Nizo brachte mindestens ab 1969 eine Hauspostille heraus, die unter wechselnden Namen in der Regel dreimal jährlich erschien und kostenlos an registrierte Nizo Filmer versendet wurde. Später lagen diese Heftchen wohl auch bei Fotohändlern aus, wo sie dann mit „Schutzgebühr 2,- DM“ noch etwas aufgewertet wurden.

Redakteur war Dieter Müller, der auch etliche Bücher über die Nizo herausgab.

Die Heftchen sind eine bunte Mischung aus Einsteigerwissen, Filmideen, Tricks, Kniffen, Leserbriefen und natürlich Verkaufsförderung.

Hier gibt es die Hefte der Jahre 1976-1981 nun jahrgangsweise als voll durchsuchbare PDF Dateien zum herunterladen.

Filmkorn wünscht bestes Lesevergnügen!

Braun/Nizo Haus-Postillen (2/3)

Die Firma Braun Nizo brachte mindestens ab 1969 eine Hauspostille heraus, die unter wechselnden Namen in der Regel dreimal jährlich erschien und kostenlos an registrierte Nizo Filmer versendet wurde. Später lagen diese Heftchen wohl auch bei Fotohändlern aus, wo sie dann mit „Schutzgebühr 2,- DM“ noch etwas aufgewertet wurden.

Redakteur war Dieter Müller, der auch etliche Bücher über die Nizo herausgab.

Die Heftchen sind eine bunte Mischung aus Einsteigerwissen, Filmideen, Tricks, Kniffen, Leserbriefen und natürlich Verkaufsförderung.

Hier gibt es die Hefte der Jahre 1972-1975 nun jahrgangsweise als voll durchsuchbare PDF Dateien zum herunterladen.

Filmkorn wünscht bestes Lesevergnügen!


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