„Schaf“, schärfer, am schärfsten: Test des neuen Kodak Ektachrome 100D/7294

„Schaf“, schärfer, am schärfsten: Test des neuen Kodak Ektachrome 100D/7294

Der neue Ektachrome 100D ist da! Seit Oktober 2018 ist das heißersehnte Farbumkehrmaterial endlich im deutschen Handel angekommen. Dass die neue Emulsion wunderbar feinkörnige Bilder liefert und insbesondere Hauttöne realistisch wiedergibt, konnte man bereits in vielen Filmtests lesen. Doch wie verhalten sich verschiedenste Kameras mit dem neuen Film? 

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Filmkorn präsentiert: Synkino

Filmkorn präsentiert: Synkino

Digitaler Synchronton für 8 und 16 mm-Film, endlich leicht gemacht!

Bist du es leid, Stummfilme vorzuführen? Hast du jemals an eine dieser alten Zweiband-Methoden mit Magnetband und proprietären Synchronisationsgeräten gedacht, die wie die 70er Jahre aussahen (und rochen)?

Das ist nicht mehr nötig.

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Inside Bolex

Inside Bolex

Filmemacher und Beteiligte des „Analog Resistance Festivals“ hatten am Festival-Samstagvormittag Gelegenheit die Firma Bolex in Yverdon-Les Bains zu besuchen.

Ankunft bei Bolex – stilgerecht mit zeitgenössischen Automobilen (Fahrzeuge der Organisatoren)
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Suchánek – der Mann, der eigentlich Meopta war

Suchánek – der Mann, der eigentlich Meopta war

Den klangvollen Herstellernamen Meopta kennt man nicht nur im Heimatland der einstmaligen Tschechoslowakei. Dieser Produzent von Fotoapparaten, Laborgeräten, Ferngläsern, Dia- und Kinoprojektoren sowie Filmkameras ist im gesamten früheren Ostblock äußerst beliebt gewesen. Aber daß der Ursprung der Filmgeräte aus der südmährischen Stadt Brünn (Brno) eigentlich die kleine Werkstatt von Jindrich Suchánek ist, die im Februar 1948 verstaatlicht und dem Kombinat Meopta einverleibt wird, das weiß heute kaum einer mehr.

Nach einer 16mm-Kamera bringt Suchanek am 20. Juli 1932 die „Admira 8“, ausgestattet mit einem „Steinheil Cassar 1:2,8/25mm“ in Fixfocus-Fassung. Immerhin acht bis 64 Bilder pro Sekunde schnell ist die Kamera, die den etwas später aufkommenden Bell & Howells verdächtig gleicht. Neben dem Metallgehäuse mit schwarzem Schrumpflack versehen gibt es auch ein Modell mit braunem Glattleder-Überzug. Kurz darauf erscheint auch eine 9,5mm-Version der Kamera.

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Wettbewerb der Schmalfilmtage Dresden – ein subjektiver Sehbericht

Wettbewerb der Schmalfilmtage Dresden – ein subjektiver Sehbericht

Den Höhepunkt der 18. Schmalfilmtage in Dresden vom 19. – 21.01.2017 bildete auch dieses Jahr am Samstagabend der Internationale Wettbewerb für Kurzfilme, die auf 8 oder 16 mm breitem Filmmaterial gedreht wurden.

In den beiden Retrospektiven vor dem Wettbewerb liefen ausschliesslich 16mm-Filmkopien. Hier konnte man den Charme der klassischen Filmprojektion mit atmosphärischem Filmkorn und knisternd-sonorem Ton von der Lichttonspur genießen.

Im Wettbewerb dagegen wurden die Beiträge abwechselnd mit Filmprojektor und Beamer vorgeführt.
Von den 13 Filmen im Wettbewerb liefen sieben Stück als digitale Projektion.
Fast ausnahmslos erfolgte bei diesen Filmen Schnitt, Betitelung, Vertonung und die sonstige Post-Produktion im digitalen Work-Flow.
Drei Filme wurden als Super8-Original mit Magnet-Tonspur vorgeführt, ebenfalls drei Filme liefen in 16mm.

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16mm-Filmprojektion beim Zwickauer Literaturfrühling

16mm-Filmprojektion beim Zwickauer Literaturfrühling

Ein schöner Abend war das gestern beim Zwickauer Literaturfrühling. Neun meiner kurzen Gedichtfilme standen auf dem Programm, einige frühe wurden zunächst digital gezeigt. Dann baute ich den Hokushin-16mm-Projektor auf und sofort ging begeistertes Raunen durchs Publikum. Ein älterer Herr sagte: „Dass ich das mal wieder erleben darf: eine echte Filmprojektion“. Noch bevor also der erste Film gelaufen war, hatte schon die Technik die Herzen der Zuschauer erobert. Beim Hokushin ist ja die Besonderheit, dass man mit einem Knopfdruck den Film einlegen kann. Ein kleines Spektakel. Ich bat also eine Frau aus dem Publikum, den Knopf zu drücken und die Menge war begeistert. Dann wurden die Filme projiziert, dank Vorsatzlinse und 6m Abstand von der Wand glücklicherweise immer noch ausreichend groß dargestellt. Am Ende sagte mir ein Herr aus dem Publikum: „Wenn Sie die Filme im Netz zeigen, müssen Sie unbedingt das Rattern des Projektors hinein digitalisieren. Es ist einfach zu schön!“.


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