Ektachrome 100D ab sofort wieder verfügbar

Ektachrome 100D ab sofort wieder verfügbar

Kodak hat die zweite Charge endlich fertig und dieser Tage die Händler beliefert!

Am günstigsten ist der Film wie üblich bei Click&Surr in Berlin zu haben, dort kostet die Kassette „nur“ 54,90 € (zzgl. Versandkosten).

Wittner berechnet 59,90 €.

Interessant ist noch das Angebot von super8.nl: Für gut 77,00 € ist der Film dort inklusive Entwicklung zu haben. Hier kommt dann allerdings noch drei mal Auslandsporto hinzu. 

„Säv, säv, susa“: Gedichtverfilmung auf Rügen

„Säv, säv, susa“: Gedichtverfilmung auf Rügen

„Schilf, Schilf, rausche“, diese drei Worte gingen mir nicht aus dem Kopf, seit ich im Jahr 2014 das gleichnamige Bändchen mit Gedichten des schwedischen Dichters Gustaf Fröding (1860–1911) in den Händen hielt. Klaus-Rüdiger Utschick hatte sie in jahrezehntelanger Arbeit akribisch ins Deutsche übersetzt. Damals besuchte ich ihn in seiner Münchner Wohnung, um über eine geplante Verfilmung eines anderen Fröding-Gedichtes zu sprechen.

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Inside Bolex

Inside Bolex

Filmemacher und Beteiligte des „Analog Resistance Festivals“ hatten am Festival-Samstagvormittag Gelegenheit die Firma Bolex in Yverdon-Les Bains zu besuchen.

Ankunft bei Bolex – stilgerecht mit zeitgenössischen Automobilen (Fahrzeuge der Organisatoren)
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Die Einfach-8-Kameras vor Super-8 und Single-8

Die Einfach-8-Kameras vor Super-8 und Single-8

Es waren nicht weniger als elf Produkte. Nachdem das Doppel-8-Film-System Fuß gefaßt hatte, gab es immer wieder Anläufe, die Sache zu vereinfachen. Doppel-8-Film in Kassette und Ladern konnte aber nie richtig einschlagen. 1935, dreißig Jahre vor Super-8 und Single-8, kam eine erste Initiative von der Bell & Howell Company mit dem Filmo Straight Eight.  

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Günstige Entwicklung vom Kodak-Vision: Ein Ersatz für ECN-2 Chemie

Einmal ersteigerte ich eine 120m Rolle Kodak Vision 500T der ersten Generation (Kodak 7279). Dieser Film ist mittlerweile auf vier 16mm 30 TL-Spulen umgerollt. Die lagen jetzt lang genug im Schrank. Ich wollte aber nicht einsehen, dass ich bei Andec für eine ECN-2 Entwicklung über 40€ bezahlen muss, zumal eine Kopie auf Super 8 zusätzlich ins Geld ginge. Man kann Kodaks Farbnegativfilme zwar auch in C-41 Chemie entwickeln, aber da gibt es erhebliche Unterschied in der Zusammensetzung:

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Suchánek – der Mann, der eigentlich Meopta war

Suchánek – der Mann, der eigentlich Meopta war

Den klangvollen Herstellernamen Meopta kennt man nicht nur im Heimatland der einstmaligen Tschechoslowakei. Dieser Produzent von Fotoapparaten, Laborgeräten, Ferngläsern, Dia- und Kinoprojektoren sowie Filmkameras ist im gesamten früheren Ostblock äußerst beliebt gewesen. Aber daß der Ursprung der Filmgeräte aus der südmährischen Stadt Brünn (Brno) eigentlich die kleine Werkstatt von Jindrich Suchánek ist, die im Februar 1948 verstaatlicht und dem Kombinat Meopta einverleibt wird, das weiß heute kaum einer mehr.

Nach einer 16mm-Kamera bringt Suchanek am 20. Juli 1932 die „Admira 8“, ausgestattet mit einem „Steinheil Cassar 1:2,8/25mm“ in Fixfocus-Fassung. Immerhin acht bis 64 Bilder pro Sekunde schnell ist die Kamera, die den etwas später aufkommenden Bell & Howells verdächtig gleicht. Neben dem Metallgehäuse mit schwarzem Schrumpflack versehen gibt es auch ein Modell mit braunem Glattleder-Überzug. Kurz darauf erscheint auch eine 9,5mm-Version der Kamera.

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Wettbewerb der Schmalfilmtage Dresden – ein subjektiver Sehbericht

Wettbewerb der Schmalfilmtage Dresden – ein subjektiver Sehbericht

Den Höhepunkt der 18. Schmalfilmtage in Dresden vom 19. – 21.01.2017 bildete auch dieses Jahr am Samstagabend der Internationale Wettbewerb für Kurzfilme, die auf 8 oder 16 mm breitem Filmmaterial gedreht wurden.

In den beiden Retrospektiven vor dem Wettbewerb liefen ausschliesslich 16mm-Filmkopien. Hier konnte man den Charme der klassischen Filmprojektion mit atmosphärischem Filmkorn und knisternd-sonorem Ton von der Lichttonspur genießen.

Im Wettbewerb dagegen wurden die Beiträge abwechselnd mit Filmprojektor und Beamer vorgeführt.
Von den 13 Filmen im Wettbewerb liefen sieben Stück als digitale Projektion.
Fast ausnahmslos erfolgte bei diesen Filmen Schnitt, Betitelung, Vertonung und die sonstige Post-Produktion im digitalen Work-Flow.
Drei Filme wurden als Super8-Original mit Magnet-Tonspur vorgeführt, ebenfalls drei Filme liefen in 16mm.

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Das Ende der Leichenfledderei?

Die letzten Jahre waren geprägt von stetig steigenden Preisen für Schmalfilme aller Art, insbesondere für Farbumkehrfilme – wenn es sie denn gerade mal wieder gab. Das führte nicht nur bei einigen Schmalfilmern zum Hamstern, sondern auch zum Kauf von Materialien, die sie vor 10 Jahren noch nicht mal mit einer Kneifzange angefaßt hätten. Die übers Internet besorgten Materialien wurden dabei immer teurer, älter und krobkörniger. Selbst ich war schon am Überlegen, in Bulgarien Orwochrom UT 15 zu kaufen, der erst 1976 abgelaufen war und den ich mangels eigener Dunkelkammer wohl in Russland hätte entwickeln lassen müssen…

Nun scheint eine Rettung in Sicht zu sein. Denn am 5. Januar 2017 kündigte Kodak an, zum Jahresende wieder irgendeinen Ektachrome 🎞️ in der Super8-Kassette anzubieten (und quasi als Abfallprodukt auch als 135-36 Diafilm, vertrieben von Alaris). Laut Alaris wird es ein „E100“ sein, also vermutlich ein Film mit einer Empfindlichkeit von 100 ASA/21 DIN. Allerdings ist es fraglich, ob es wirklich der „gute alte“ E100D von einst sein wird. Denn Kodak schreibt: „…Kodak will be working to reformulate…EKTACHROME…“, also „… Kodak wird daran arbeiten, EKTACHROME nach einer neuen Rezeptur zusammenzusetzen…“. Was das bedeutet, ist unklar. Zum einen könnte es sein, dass sie einige der ursprünglichen Chemikalien aus Gründen des Preises, der Verfügbarkeit und/oder des Umweltschutzes durch andere ersetzen müssen. Zum anderen könnten sie auch den Film feinkörniger machen wollen – schließlich wollen sie ja auch eine Filmabtastung in 4K anbieten. Oder sie wollen dem Zeitgeist entsprechend dem Film einen stärkeren Retrolook verpassen (auffälligeres Korn, wärmere Farben, …). Ja, man kann hier viel ‚rumspinnen! 🕷️ 😉

Unklar ist hingegen der Stand bei FilmFerrania: Einerseits veröffentlichen sie immer noch neue Bilder davon, wie immer mehr Geräte wieder laufen und wie sie zu Testzwecken Schwarzweißmaterialien produzieren, andererseits gibt es von FilmFerrania selbst noch nicht mal einen Hauch eines Zeitplans. So wundere ich mich immer ein wenig über die Leute, die meinen, dass FilmFerrania definitiv noch dieses Jahr die ersten Farbumkehrfilme produzieren und liefern würde. … Zudem ist auch hier unklar, was das Ergebnis sein wird. Denn einerseits wird hier angeblich die Rezeptur des „Scotch Chrome 100“ benutzt, andererseits wird auch hier wieder „re-enginereed“, also der Film u.U. nicht oder nicht mehr ganz dem Original entsprechen.

Aber hoffen wir mal das Beste, und zwar, dass wir uns Ende 2017 zwischen zwei unterschiedlichen Farbumkehrfilmen entscheiden können, auch wenn beide für Tageslicht gedacht sind und eine Empfindlichkeit von 100 ASA/21 DIN haben werden.


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