Yum Yum Soups: Zu Gast bei Dagie

Yum Yum Soups: Zu Gast bei Dagie

Ob Seetang, Magnolien, Rotwein, Flieder, Bier, Erdbeer oder Holunderblüten: Die Experimentalikone und Kreativkraftkünstlerin Dagie Brundert aus Berlin entwickelt Film in nahezu allem, was flüssig ist und begeistert auf Ihren Super 8 Workshops Nachwuchsfilmer von der Magie der unorthodoxen Bio-Entwickler.

Das beste aber: Dagie hat Ihre Rezepte jetzt in einem wunderbaren Blog gesammelt. Dagie sucht Phenole überall und teilt, was Sie schon gefunden hat, sie hat sogar jedes Rezept mit dem passenden Film verlinkt. Wo gibt’s das sonst, Rezepte, die man gleich beim Lesen schon Schmecken kann?

Echo über das Filmfestival Weiterstadt

Echo über das Filmfestival Weiterstadt
Foto: Alexandra Welsch
Foto: Alexandra Welsch

Die südhessische Zeitung „Echo“ berichtet ansprechend über das diesjährige Filmfest in Weiterstadt, und das gleich doppelt. Wurde im ersten Artikel noch von Aufbau und Organisation des ehrenamtlich getragenen Kult-Festivals geschrieben, geht es im zweiten Artikel um die Inhalte, insbesondere um Charme, Tücken und Wahrnehmung  der Super 8 Beiträge.

Wer wissen will, was gezeigt wurde und wer dieses Jahr den Weiterstädter Filmhirschen gewonnen hat, sollte sich den Artikel nicht entgehen lassen.

Kino in der Tenne

Kino in der Tenne
Das Atelier der beiden Regensburger Künstler Alexandra Schick-Ries und Sepp Schick
Das Atelier der beiden Regensburger Künstler Alexandra Schick-Ries und Sepp Schick

Die beiden Regensburger Künstler Alexandra Schick-Ries und Sepp Schick luden am vergangenen Wochenende zu Ihrem mittlerweile traditionellen „Offenen Atelier“.
Am Samstagabend, nach Einbruch der Dunkelheit, zeigte ich im tennenartigen Dachraum des Ateliers Schmalfilme auf Super-8 und 16mm.
Den Anfang machte -auf nachdrücklichen Wunsch der anwesenden Kinder- ein „Piccolo“-Super8-Kopie von Paulchen-Panther-Trickfilmen.

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Patent verpennt: Die schwingende Andruckplatte

Patent verpennt: Die schwingende Andruckplatte

Oft gerügt und prinzipbedingt eine der größten Schwachstellen der Super 8 Kassette ist die fehlende Andruckplatte, die bei allen anderen Filmformaten Teil der Kamera ist und verlässlich dafür sorgt, dass die Emulsionsseite des Films stabil und definiert am Filmfester anliegt.

Zwar birgt auch die Super 8 Kassette ein Druckstück für den Film, dieses erfüllt aber mitnichten die Funktion einer Andruckplatte. Vielmehr formt es zusammen mit dem kameraseitigen Filmfenster nur einen Filmkanal, in dem der Super 8 Film sich nahezu friktionslos bewegen kann. Wer das nicht glaubt oder es nicht versteht, kann hier sehen, wie das Druckstück einer Kodak-Kassette mit dem ausgebauten Filmfenster einer Canon Super8 Camera zusammenspielt:

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Kurzes, dreckiges Vergnügen: Der Créative 50D aus Frankreich

Kurzes, dreckiges Vergnügen: Der Créative 50D aus Frankreich
Hübsch bunt: Die korrekt gekerbte Kodakkassette
Hübsch bunt: Die korrekt gekerbte Kodakkassette

Seit einer Weile bietet die knallbunte Webseite Super8France.com einen ominösen Farbumkehrfilm an: Der „Créative 50D“ ist für überraschend günstige €23.99 zzgl. Versandkosten zu haben. Da der Versand nach Deutschland mit 20€ recht teuer ausfällt, musste filmkorn.org fast €45 für die Testkassette bezahlen. Es lohnt sich also, bei Interesse eine größere Bestellung mehrerer Kassetten zu tätigen.

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sOund-Film 2015 (Re-Animator)

sOund-Film 2015 (Re-Animator)

Weltweit können seit mehr als 20 Jahren Super-8-Liveton-Filmkameras aufgrund der Produktionseinstellung der Sound-Kassette nicht mehr für Tonfilm-Aufnahmen genutzt werden und verstauben seither ungenutzt in Opas eichernen Wohnzimmerschränken.
Weltweit? Nein. Ein paar unerschütterliche Analogfilmer halten ihre Tonfilmkameras einsatzbereit, um sie im richtigen Moment wieder zu aktivieren.
So wie ich es nun vorhabe mit einem Bauer-Boliden aus der letzten Fertigungscharge und einigen Revuechrome-Soundfilmen, abgelaufen 1993…..

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Kurzer Prozess: Uralte Ablauffilme gefügig machen

Kurzer Prozess: Uralte Ablauffilme gefügig machen

Auf der Filmbörse in Deidesheim erstand ich dieses Jahr 20 Rollen Kodak DS8-Film für einen mittleren, zweistelligen Betrag. Mehr hätte ich auch nicht bezahlt, denn es war völlig unklar, um was für Material es sich handelte. Die Kodak-typische Verpackung war spärlich beschriftet: „Eastman Ektachrome commercial Film SO-425“ war alles, was der Karton neben der kryptischen DS8-Kennzeichnung „16/8S 2R 1-4“ hergab. Weiterlesen


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