Von zwanghaftem Wesen: Pentaflex 8 – (Teil 1)

Von zwanghaftem Wesen: Pentaflex 8 – (Teil 1)

Das untersuchte Exemplar trägt die Nummer 35933; mit Pentovar, Nr. 6355608. Auf der Rückseite der Selenzelle finde ich als Bestätigung ELECTROCELL Dez. 1963 aufgestempelt. Die Jahreszahl kann also der Seriennummer entnommen werden. Auf der Innenseite des Gehäuses ist die Nummer 1675 eingeschlagen. Reihe 1, Exemplar 675
Die Zelle stammt von der 1933 gegründeten Electrocell-Gesellschaft Falkenthal & Presser, Berlin-Dahlem, das Drehspulinstrument vielleicht aus Erlangen.

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Wettbewerb der Schmalfilmtage Dresden – ein subjektiver Sehbericht

Wettbewerb der Schmalfilmtage Dresden – ein subjektiver Sehbericht

Den Höhepunkt der 18. Schmalfilmtage in Dresden vom 19. – 21.01.2017 bildete auch dieses Jahr am Samstagabend der Internationale Wettbewerb für Kurzfilme, die auf 8 oder 16 mm breitem Filmmaterial gedreht wurden.

In den beiden Retrospektiven vor dem Wettbewerb liefen ausschliesslich 16mm-Filmkopien. Hier konnte man den Charme der klassischen Filmprojektion mit atmosphärischem Filmkorn und knisternd-sonorem Ton von der Lichttonspur genießen.

Im Wettbewerb dagegen wurden die Beiträge abwechselnd mit Filmprojektor und Beamer vorgeführt.
Von den 13 Filmen im Wettbewerb liefen sieben Stück als digitale Projektion.
Fast ausnahmslos erfolgte bei diesen Filmen Schnitt, Betitelung, Vertonung und die sonstige Post-Produktion im digitalen Work-Flow.
Drei Filme wurden als Super8-Original mit Magnet-Tonspur vorgeführt, ebenfalls drei Filme liefen in 16mm.

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Miradas Múltiples – La Máquina Loca

Miradas Múltiples – La Máquina Loca

poster_miradas„Miradas múltiples – La máquina loca“, übersetzt etwa „Vielerlei Ansichten – Die verrückte Maschine“ ist ein Film über die Bilder im Kino und über die Schöpfer dieser Bilder am Beispiel eines Mannes der zu den besten dieser Schöpfer gehörte: Gabriel Figueroa.

Der in Paris lebende, ebenfalls aus Mexiko stammende, Regisseur Emilio Maillé (51) hat ein beeindruckendes Stück über diesen außergewöhnlichen Kameramann geschaffen. Dabei hat er mehr als zwanzig international bekannte und renommierte Kameraleute über die Arbeit des Meisters befragt, mit ihnen geredet und geplaudert. Diese Gespräche, in denen es auch um das Kino, die Kunst, die Motivation und vieles mehr geht, werden begleitet von Momenten aus dem Werk Figueroas, brillanten Beispielen seiner Kunst. Die Ausschnitte sind mit bedacht gewählt und mit einer passenden musika-lischen Begleitung unterlegt.

Figueroa, der 90 Jahre alt wurde und 1997 starb, hat in Laufe seiner Karriere über 200 Filme gedreht und u.a. mit so grossen Regisseuren wie Luis Buñuel, John Ford, John Huston gearbeitet.

mujer_miradasIn den anregenden Gesprächen mit den Kameraleuten aus  aller Welt, von den Altmeistern wie: Raul Coutard (Á bout de souffle, 1959), Ricardo Aronovich (Le Bal, 1983), Darius Khondji (Seven, 1995), über Javier Aguirresarobe (The Others, 2001) und Antony Dod Mantle (Dogville,2003), bis zu dem jungen Alexis Zabe (Temporada de Patos,2004) u.v.m., erkundet Emilio Maillé auch die Rolle des Kameramanns, der fast immer im Schatten eines Regisseurs steht, aber ohne den es den Film gar nicht geben würde. Und so sehen wir einige von ihnen auch mal vor der Kamera.

hombre_2560x1440Ein Teil des Films wurde mit einer Bolex H16 gedreht, was dem Film für uns Filmverrückte noch die Krone aufsetzt. Wenn man die Chance hat, diesen Film im Kino zu sehen, sollte man sie unbedingt ergreifen. Premiere hatte der Film am 29. September 2013 in Mexiko. Vielleicht findet sich ja ein Verleiher für Deutschland.  Wer nicht warten will: die Blu-ray oder DVD gibt es bereits bei mixup.com.mx oder amazon.com.

Von der Spule auf die Scheibe: Grandma Lo-Fi

Von der Spule auf die Scheibe: Grandma Lo-Fi

In dieser Kolumne stellen wir 8mm-Filme vor, die auf DVD veröffentlicht wurden. Der Anfang wurde in Schmalfilm (5/2011, 2/2012, 1/2013) gemacht, nun geht es hier weiter.

Grandma Lo-Fi, DVD-Hülle

Grandma Lo-Fi: DVD-Hülle

Grandma Lo-Fi: The Basement Tapes of Sigrídur Níelsdóttir
Island 2011, 63 min.
Regie: Orri Jónsson, Kristín Björk Kristjánsdóttir, Ingibjörg Birgisdóttir

Im Alter von 70 fand die in Island lebende Dänin Sigrídur Níelsdóttir zu ihrer Berufung. Innerhalb von sieben Jahren nahm sie 687 selbstkomponierte Lieder auf Audiocassetten auf, zuhause, mit halbautomatischer Akkord- und Rhythmusbegleitung ihres Casio-Keyboards und Geräuscheffekten aus Küchenutensilien. Insgesamt 59 CDs entstanden so. Daneben gestaltet Níelsdóttir, im selben fröhlichen Hausmacherstil, Fotocollagen. Dies brachte ihr schnell Kultstatus unter Musikern und Künstlern in Island ein, ähnlich dem Berliner Selfmade-Beatle und Super 8-Filmer Klaus Beyer.

Jahre lang begleiteten die Musiker und Künstler Kristín Björk Kristjánsdóttir, Orri Jónsson und Ingibjörg Birgisdóttir „Grandma Lo-Fi“ mit der 16mm- und Super 8-Kamera, rekonstruierten ihren Lebensweg und führten zahlreiche Gespräche. Heraus kam ein gut einstündiger Dokumentarfilm, der nicht nur redende Köpfe zeigt, sondern auch durch zahlreiche Kurzanimationen im bunt-naiven Stil von Níelsdóttirs Collagen aufgelockert ist. In den besten Momenten ufert das in kinderbuchartige Phantastik aus. Zwischendurch singen isländische Musiker in farbenfrohen Kurzvideos Hommagen an die Frau, die 2011 verstarb – noch vor der Uraufführung beim Rotterdamer Filmfestival.

Sigrídur Níelsdóttir beim Musizieren.

Sigrídur Níelsdóttir beim Musizieren.

Wie man im Trailer unten sieht, hat der Film Charme und ist liebevoll gemacht. Die Macherinnen setzten Super 8 und 16mm überzeugend als Äquivalent von Níelsdóttirs Cassettenaufnahmen und analoger Amateurästhetik ein. Auch in der DVD-Fassung ist das Material so digitalisiert, dass Filmkorn und Kratzer sichtbar bleiben. Ton und Filmschnitt sowie Licht und Kameraführung der 16mm-Aufnahmen sind professionell.

Bemängeln kann man jedoch, dass der Film zu weiten Teilen belanglos-nett vor sich hinplätschert. „Nett“ ist auch das passende Attribut für die Musik und die Bilder der Grandma Lo-Fi, denen – wie man am Ende erfährt – freikirchliche Bibellektüre vorausging. Da die Adventisten, denen Níelsdóttir anhing, teilweise zum christlichen Fundamentalismus gezählt werden können, hätte man sich von den Filmemachern etwas weniger Konsenssauce und zumindest leises Nachhaken gewünscht. Außergewöhnlich ist an Níelsdóttirs Schaffen ansonsten die schiere Quantität. Sieht man davon ab, ist trocken festzustellen, dass es interessantere Outsiderkünstler gibt, und zwar auch unter den Naiven und nicht-Psychotikern (wie z.B. den schon genannten Klaus Beyer).

Grandma Lo-Fi: Trailer

Angebracht ist auch ein technischer Warnhinweis an alle Hardcore-Analogfilmer unter unseren Lesern: „Grandma Lo-Fi“ wurde zwar auf Schmalfilmmaterial gedreht, aber digital geschnitten und als HD-Video gemastert und vorgeführt. Bis auf ein paar putzige Super 8-Stoptricks stammen auch die meisten Animationen aus dem Rechner. Störend ist das nicht. Was aber nervt, ist der billige Pseudo-Schmalfilm-Digitalfilter auf den Hommage-Clips der isländischen Musiker.

„Grandma Lo-Fi“ dreht immer noch seine Runden auf zahlreichen kleineren und mittelgroßen Filmfestivals und konnte eine Reihe von Preisen einheimsen. Die hier besprochene DVD-Fassung wurde vom Filmfestival Rotterdam verlegt und ist bislang die einzige, die man kaufen kann. Leider bietet sie nur niederländische Untertitel unter dem dänischen und isländischen Originalton.

Originaltitel: Amma Lo-Fi
Isländisch & Dänisch mit niederländischen Untertiteln
DVD, 2012
Tiger Releases, herausgegeben vom International Film Festival Rotterdam, Distributor: Filmfreak, Amsterdam
Erhältlich für 16,90 EUR u.a. bei bol.com

Maya Deren: Filmer, Eure wichtigste Ausrüstung seid Ihr selbst!

Maya Deren: Filmer, Eure wichtigste Ausrüstung seid Ihr selbst!

Maya Deren mit ihrer Bolex H16, um 1943

Maya Deren mit ihrer Bolex H16, um 1943

„Kameras machen keine Filme; Filmemacher machen Filme. Verbessert Eure Filme nicht durch mehr Ausrüstung“. Dies schrieb die Avantgardefilm-Pionierin Maya Deren allen Amateurfilmern ins Stammbuch, und zwar schon einem halben Jahrhundert.

Maya Deren (1917-1961) war Mitbegründerin des amerikanischen Avantgarde- und Undergroundfilms. 1917 in Kiew als Eleanora Derenkowskaia geboren, wuchs sie ab 1922 in den USA auf. Nach einem Studium der Literaturwissenschaft und Arbeit als Choreographin und Tänzerin fiel ihr 1943 eine Bolex 16mm-Kamera aus elterlichem Erbe in die Hände. Zwischen 1943 und 1948 drehte sie ihre tänzerisch-filmisch choreografierten Experimentalklassiker Meshes of the Afternoon, At Land, A Study in Choreography for the Camera, Ritual in Transfigured Time und Meditation on Violence. An den ersten beiden Filmen wirkte ihr Ehemann Alexander Hammid mit, geboren als Alexander Hackenschmied in Österreich und vor seiner Emigration Berufsfotograf und -kameramann in der Tschechoslowakei. Gemeinsam drehten Deren und Hammid auch einen Privatfilm über ihre Hauskatze, The Private Life of a Cat. Später wandte sich Deren dem Dokumentarfilm zu. Von 1947 bis 1954 drehte sie auf Haiti Divine Horsemen, einen 53minütigen Dokumentarfilm über Voodoo, der erst posthum uraufgeführt wurde.

Deren verstand sich zeitlebens als Amateurfilmerin, die ihre Filme – wie sie es ausdrückte – „mit Budgets macht, die in Hollywood gerade mal für die Lippenstifte reichen“. Sie engagierte sich auch in Amateurfilmvereinigungen. 1959 rief sie im Movie Makers Annual der amerikanischen Amateur Cinema League Filmer dazu auf, sich alle Besessenheit mit Profistandards und Filmausrüstung aus dem Kopf zu schlagen und besseren Gebrauch von ihrer filmerischen Freiheit zu machen.

Ein halbes Jahrhundert später hat Maya Derens Mahnruf nichts von seiner Aktualität verloren. Im Gegenteil, angesichts endloser Technikdebatten und Dauerlamentiererei unter (analogen wie digitalen) Amateurfilmern war er vielleicht noch nie so zeitgemäß wie heute.

Amateur versus Profi

Die größte Hürde, vor der Amateurfilmer stehen, ist ihr Minderwertigkeitsgefühl gegenüber professionellen Filmproduktionen. Schon das Etikett „Amateur“ klingt wie eine Entschuldigung. Doch bezeichnet dieses Wort – abgeleitet vom lateinischen amator, Liebhaber – jemanden, der etwas aus Liebe zur Sache tut anstatt aus wirtschaftlichen Gründen oder Zwängen. Und genau bei dieser Wortbedeutung sollte auch jeder Amateurfilmer beginnen. Statt neidisch auf die Drehbuch- und Dialogschreiber zu schielen, auf die gelernten Schauspieler, die aufwändigen Teams und Sets und auf die enormen Budgets des professionellen Films, sollte der Amateur den großen Vorteil nutzen, um den ihn alle Profis beneiden: Freiheit, sowohl künstlerisch, als auch physisch.

Maya Deren beim 16mm-Filmschnitt

Maya Deren beim 16mm-Filmschnitt

Künstlerische Freiheit bedeutet, dass der Amateurfilmer unter keinem Zwang steht, Drama und Schönheit seiner Bilder einem Schwall von Wörtern, Wörtern und noch mehr Wörtern opfern zu müssen. Keine Erzählhandlung muss erbarmungslos vorangetrieben und dem Zuschauer verständlich gemacht, kein Star oder Sponsorenprodukt ins gute Licht gerückt werden. Auch erwartet niemand von einer Amateurproduktion, dass sie ein gemischtes Massenpublikum neunzig Minuten lang fesselt, damit sich eine enorme Geldinvestition wieder auszahlt. So wie der Amateurfotograf kann sich der Amateurfilmer ganz der Poesie und Schönheit von Orten und Ereignissen widmen, sie festhalten und, da er eine Bewegtbild-Kamera nutzt, die weite Welt der Schönheit von Bewegungen erkunden. (Einer der Filme, die 1958 bei den Creative Film Awards ehrenwert erwähnt wurden, war Round And Square, eine poetische, rhythmische Bearbeitung der tanzenden Lichter von Autos, die eine Autobahn hinunterströmten, unter Brücken hindurch, usw.) Nutzt, statt Euch an einer mitreißenden Erzählhandlung zu versuchen, die Bewegung von Wind oder von Wasser, Kindern, Leuten, Aufzügen, Bällen usw. wie in einem Gedicht. Und nutzt die Freiheit, mit Bildideen zu experimentieren. Niemand kann Euch für Eure Fehler feuern.

Zur physischen Freiheit gehört die Freiheit der Zeit – und von budgetbedingten Abgabeterminen. Vor allem aber besitzt der Amateurfilmer mit seiner kleinen und leichten Ausrüstung eine Unauffälligkeit (für heimliches Drehen) und physische Beweglichkeit, um die ihn die mit ihren tonnenschweren Monsterapparaten, Kabeln und Kameracrews geschlagenen Profis durchaus beneiden. Vergesst nicht, dass noch kein Stativ gebaut wurde, das so wunderbar beweglich ist wie das komplexe System von Sehnen, Gelenken, Muskeln und Nerven namens menschlicher Körper – der, mit etwas Übung, eine enorme Vielfalt von Kameraeinstellungen und visuellen Aktionen ermöglicht. All das besitzt Ihr, und ein Gehirn obendrauf, in einem hübschen, kompakten, mobilen Gesamtpaket.

Kameras machen keine Filme; Filmemacher machen Filme. Verbessert Eure Filme nicht durch mehr Ausrüstung und mehr Mitarbeiter, sondern indem Ihr das, was Ihr schon habt, ausreizt. Die wichtigste Ausrüstung seid Ihr selbst: Eure beweglichen Körper, Euer Einfallsreichtum und Eure Freiheit, beide zu gebrauchen. Bitte gebraucht sie auch.

(Übersetzung aus dem Amerikanischen von Florian Cramer)

King Creole – Mein Leben ist der Rhythmus (1958)

King Creole – Mein Leben ist der Rhythmus (1958)

King Creole - Mein Leben ist der Rhythmus

In seinem vierten Kino-Film spielt Elvis den jungen Danny Fisher. Da sein Vater keine Arbeit findet, muss er für die Familie die Brötchen verdienen. Nachdem er seinen Job in der Kneipe des Gangsters Maxie geschmissen hat, bekommt er vom Besitzer des Clubs „King Creole“ eine Chance als Sänger. Aufgrund seines großen Erfolges will Maxie, dass Danny wieder für ihn arbeitet. Von nun an überschlagen sich die Ereignisse…

Elvis singt in diesem Feature rund 12 Songs (u.a. King Creole, Trouble, Hard Headed Woman, Lover Doll). King Creole gilt unter vielen Elvis-Fans als sein bester Film.

Bild:

Inter-Pathé hat diesen Schwarzweiß-Klassiker auf Azetatmaterial veröffentlicht. Eigentlich müsste jeder Akt einzeln rezensiert werden, da bei der mir vorliegenden Kopie jeder seine eigenen Stärken und Schwächen hat. Bis auf den 3. Akt sind bei den restlichen der insgesamt 6 Akte á 120 Meter sowohl der Kontrast, als auch die Graustufen wirklich sehr gut angelegt. Im angesprochenen Akt 3 ist die Helligkeit etwas zu hoch gewählt. Die Schärfe wiederum ist nur in den Akten 2, 3 und 6 als gut bis befriedigend zu bezeichnen, zeigt aber gerade in Totalen ziemliche Schwächen. Die Akte 1, 4 und 5 sind schärfetechnisch eher mangelhaft bis ausreichend. Hinzu kommt, dass sich der Film bis auf die Akte 4 und 5 als Balkenbild präsentiert. Gerade bei den Aktwechseln ist es jedoch immer nötig, Korrekturen vorzunehmen. Die verwendete Vorlage von Viacom aus den USA war allerdings in einem guten Zustand. Größere einkopierte Störungen oder Laufstreifen sind mir nicht negativ aufgefallen.
Hier muss ich dazu sagen, dass ich allerdings auch nicht danach suche, sondern nur dann darauf eingehe, wenn die Laufstreifen o.ä. störend wirken. Es wurde recht grobes Filmmaterial verwendet, da durchweg ein leichtes Krisseln sichtbar ist. Bei kleineren Projektionen dürfte dies aber nur bedingt sichtbar sein. Auch könnten da die Schärfeschwächen nicht so stark auffallen.

Ton:

Die deutsche Mono-Tonspur ist bis auf ganz wenige Ausnahmen lippensynchron aufgespielt. In Akt 5 wiederum liegt er aber um rund eine halbe Sekunde vor dem Bild. Dies wirkt teilweise etwas störend, gerade in der Schlägereiszene. Der Pegel ist sehr gut und der Sound für einen Film aus den 50er-Jahren ebenfalls in Ordnung. Richtig gut wird der Ton dann, wenn man einen Verstärker mit Equalizer anschließt und Bässe reindreht. Dann jagt einem z.B. „Trouble“ einen Schauer nach dem anderen über den Rücken und es fällt einem schwer, die Füsse still zu halten.

Fazit:

Ob einen diese Schärfe-Schwächen stören oder nicht ist natürlich sehr subjektiv. Für mich hat dieser Film sowieso ideellen Wert: es war meine allererste Komplettfassung! Wenn man vorher weiß, was auf einen zukommt, dann kann man diese Komplettfassung grundsätzlich empfehlen.

[alert type=“info“]Lauflänge: ca. 108 min., Darsteller: Elvis Presley, Walter Matthau, Carolyn Jones u.a.
Projektor: Revue Lux Sound 80 Stereo, Objektiv: Revuenon Zoom Lens 1:1,3/15-30mm
Projektionsgröße: 1,87 m x 1,40 m[/alert]

Szenenbilder