Super-8 beim Open-Air-Filmfest in Weiterstadt

Super-8 beim Open-Air-Filmfest in Weiterstadt

Auch bei der 43. Ausgabe des Filmfests in Weiterstadt wird es am Samstag 10. August 2019 abends ab 22.00 Uhr den traditionellen Super8-Filmwettbewerb geben.

Das Wettbewerbsprogramm bestehend aus acht Super-8-Filmen ist seit ein paar Jahren in 2 Blöcke aufgeteilt, unterbrochen von 2 digitalen Projektionen (Platz 2 und 3 der Satirischen Kurzfilmtage Rüsselsheim). Das Filmfest will durch diese Mischung die Zuschauer an den Samstagabend mit seinem Super-8-Wettbewerb binden, da Super-8 mittlerweile leider nicht mehr den üblichen Sehgewohnheiten entspricht. Das sonstige Filmprogramm wird seit Jahren komplett digital projeziert.

Umso schöner, daß es die analoge Super8-Ecke in Weiterstadt noch gibt !

Aufhellen zu dunkler Schwarzweiss-Filme

Aufhellen zu dunkler Schwarzweiss-Filme

Vielleicht kennen auch andere hier das chronische Problem zu dunkler SW-Umkehrfilme. Zumindest mir geraten SW-FIlme fast nie (durchgängig) zu hell, sondern eher zu dunkel. Vor allem bei Ablaufware und obskurem Russenmaterial etc. passiert das, ebenso bei Nachlässigkeit in der Entwicklung oder fehlendem Kaliumrhodanid-Additiv.

Oft hat man auch einfach mal einen Grundschleier (also schlechte Dmin)… Gründe gibt es viele.

Weiterlesen

Simplified Color Processing Formulas

Simplified Color Processing Formulas

Die Photochemielegende Patrick D. Dignan hat 1978, also vor nunmehr 40 Jahren, eine hochinteressante Schrift mit dem Namen
„How to Compound… Simplified Color Processing Formulas“ herausgegeben.

Diese ist leider nur noch sehr schwer antiquarisch zu bekommen, und auch die Dignan-Familie hat keine weiteren Kopien.
Dunkelkamerad Adrian C. aus England war so nett und hat seine Kopie gescannt, Filmkorn stellt sie hier nun den interessierten Selbstverarbeitern zum Download als durchsuchbares PDF zur Verfügung!

Das Dokument ist hochinteressant. Es listet zwar nicht die exakten Rezepte der originalen Rezepturen, die wären aber auch schwer nachbraubar. Es bietet vielmehr eine Vielzahl vereinfachter und erprobter Alternativprozesse mit oft verblüffend guten (oder auch kaum zu unterscheidenden) Ergebnissen.

In der Sammlung zu finden sind Rezepte für Alternativen zu den Prozessen C-41, C-22, E-6, E-4, E3, Agfachrome und auch einigen Papierprozessen (inklusive Split-einem Entwickler für Cibachrome!).

Toller Lesestoff, und er sollte in keinem ambitionierten Labor fehlen. Hier kann man eine Menge lernen.

Eastman 7222 Double-X: Umkehrentwicklung

Eastman 7222 Double-X: Umkehrentwicklung

Viele Schmalfilmer wissen gar nicht, dass es zwischen dem mittlerweile eingestellten) Plus-X und dem immer noch sehr beliebten Tri-X auch einen Double-X gibt. Wie der Name vermuten lässt, liegt seine Empfindlichkeit zwischen diesen beiden beliebten Klassikern. Eingeführt wurde er allerdings erst 1959, und zwar nach dem Plus-X (1938) und auch noch nach dem Tri-X (1954). 1964 folgte dann auch noch der höchstempfindliche 4-X, den es immerhin noch bis 1990 gab.

Weiterlesen

Workshop: Basics der analogen Filmproduktion

Im einem dreimoduligen Workshop „Filmproduktion Basics: der analoge Workflow“ der Filmwerkstatt Münster wird interessierten Filmemacher*innen die Möglichkeit geboten, die analoge Filmproduktion von der Vorbereitungsphase bis zur Endfertigung kennenzulernen. Dabei wird mit der Super16-Kamera Aaton S16 gedreht, Töne mit der Nagra 4L aufgenommen und das Material am Schnittplatz Steenbeck 6000 gesichtet und geschnitten.

An drei Wochenenden von März bis Mai 2019 finden Workshops statt, bei dem die Grundlagen der analogen Filmproduktion vermittelt werden.

Im ersten Modul  (Freitag 15.3. – Sonntag 17.03.) werden theoretische Grundlagen vermittelt und die technischen Geräte vorgestellt, Gefilmt wird auf Super 16mm.

Im zweiten Modul (Freitag 12.04 – Sonntag 14.04.) heißt es ‚hands on‘. Eine kurze vorgegebenen Szene wird von der Gruppe gedreht. Neben der Auflösung der Szene in einzelne Einstellungen wird die 16mm-Technik vorbereitet und geprüft, das Material eingelegt und das Tonequipment bereitgestellt.

Der Fokus des Workshops liegt hier nicht auf der dramaturgischen Arbeit, sondern im Kennenlernen des analogen Filmworkflows, Filmtechnik, und der produktionstechnischen Implikationen. Nur durch eine gezielte Auseinandersetzung mit den einzelnen Schritten ist ein Verständnis für die einzelnen Gewerke und Schritte möglich.

Das dritte Modul (Freitag 10.05. – Sonntag 12.05.) befasst sich mit der Postproduktion. Der entwickelte (Positiv-) Film und die auf Cordband überspielten Töne werden auf dem Schneidetisch gesichtet, Ton und Bild synchronisiert und geschnitten. Im Weiteren werden die einzelnen Arbeitsschritte (Negativschnitt, Tonmischung, 0-Kopie, Lichtkorrektur, Korrekturkopie, Vorführkopie) thematisiert. Zum Abschluss wird die Aufnahme auf einem Zweibandprojektor auf die Leinwand projiziert und besprochen.

Ziel ist es, die Technik, den Workflow und die ästhetischen Implikationen der analogen Filmproduktion zu vermitteln. Der Unterschied zwischen der analogen und digitalen Filmarbeit liegt im Wesentlichen in der Handhabung und der Beschaffenheit des Materials und nicht auf der erzählerischen oder dramaturgischen Ebene. Einige Berufsfelder in der analogen Produktion sind weggefallen bzw. haben sich massiv verändert. Analoge Produktionen finden industriell gar nicht oder nur noch am Rande statt. Im Bereich der ‚Bildenden Kunst’ hat der spezielle ‚Look‘ des fotografierten Materials häufig noch Anwendungsmöglichkeiten.

Die Dozenten sind Kameramann Peter Csaba und der ehemalige WDR-Produktionsgruppenleiter Wolfgang Schälte.

Veranstaltungsort ist der Seminarraum der Filmwerkstatt Münster, Am Hawerkamp 31, 48155 Münster.

Es werden mindestens 7, max. 10 Teilnehmer*innen gesucht. Die Teilnahmegebühr: 400,00, ermäßigt 380,00 Euro. Anmelden kann man sich hier.

Montagsseminar „Renaissance des Analogen – Film is back!“

Montagsseminar „Renaissance des Analogen – Film is back!“

Am 25. Februar 2019 von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr veranstaltet die „Film Commission Region Stuttgart“ (eine Einrichtung zur Wirtschaftsförderung in der Region Stuttgart) eines ihrer „Montagsseminare“ – diesmal zum Thema analoger Film. Kameramann Kyrill Ahlvers und der Regisseur und Editor Thomas Bergmann, die 2018 das neue Labor Silbersalz-Film“ gegründet haben (vorgestellt in „Cine 8-16“ Nr. 46, S. 8) zeigen bei dieser Veranstaltug, wie perforierter Film sich in die moderne Produktionslandschaft integrieren lässt und geben Tipps zur händischen Entwicklung von Filmmaterial. Anmeldung erforderlich!

Kostenbeitrag: 15 Euro (Einsammlung in Bar am Abend der Veranstaltung)

Ort: Das Gutbrod, Friedrichstraße 10, 70174 Stuttgart

Kontakt: Petra Hilt-Hägele

Super-8-Workshop FILM‘ DEIN FRANKENBERG!

Super-8-Workshop FILM‘ DEIN FRANKENBERG!

Im sächsischen Frankenberg findet im Juni 2019 bereits zum zweiten Mal ein Super-8-Workshop statt. Fünf Teilnehmer lernen mit Filmemacher Patrick Müller den Umgang mit einer Super-8-Kamera und die Entwicklung des Films zum Negativ mit dem selbst hergestellten Bio-Entwickler Caffenol. Im Anschluss beginnt ein bunter Streifzug durch Frankenberg, wobei jeder seine Sicht auf die Stadt an der Zschopau während der Landesgartenschau einfangen kann. Am nächsten Tag werden die Filme gemeinsam entwickelt, die zum nächsten Kinotag am 22. Juni 2019 auf die große Leinwand des altehrwürdigen Welt-Theaters projiziert werden. Bist du bereit für die analoge Kaffee-Film-Revolution?

Nähere Informationen und Details zur Anmeldung gibt es hier. Der Workshop findet auf Deutsch und Englisch statt.

## UPDATE 17.01.2019: noch 1 Platz frei ##

 

Braun/Nizo Haus-Postillen (3/3)

Die Firma Braun Nizo brachte mindestens ab 1969 eine Hauspostille heraus, die unter wechselnden Namen in der Regel dreimal jährlich erschien und kostenlos an registrierte Nizo Filmer versendet wurde. Später lagen diese Heftchen wohl auch bei Fotohändlern aus, wo sie dann mit „Schutzgebühr 2,- DM“ noch etwas aufgewertet wurden.

Redakteur war Dieter Müller, der auch etliche Bücher über die Nizo herausgab.

Die Heftchen sind eine bunte Mischung aus Einsteigerwissen, Filmideen, Tricks, Kniffen, Leserbriefen und natürlich Verkaufsförderung.

Hier gibt es die Hefte der Jahre 1976-1981 nun jahrgangsweise als voll durchsuchbare PDF Dateien zum herunterladen.

Filmkorn wünscht bestes Lesevergnügen!

Braun/Nizo Haus-Postillen (1/3)

Die Firma Braun Nizo brachte mindestens ab 1969 eine Hauspostille heraus, die unter wechselnden Namen in der Regel dreimal jährlich erschien und kostenlos an registrierte Nizo Filmer versendet wurde. Später lagen diese Heftchen wohl auch bei Fotohändlern aus, wo sie dann mit „Schutzgebühr 2,- DM“ noch etwas aufgewertet wurden.

Redakteur war Dieter Müller, der auch etliche Bücher über die Nizo herausgab.

Die Heftchen sind eine bunte Mischung aus Einsteigerwissen, Filmideen, Tricks, Kniffen, Leserbriefen und natürlich Verkaufsförderung.

Hier gibt es die Hefte von 1969-1971 nun jahrgangsweise als voll durchsuchbare PDF Dateien zum herunterladen.

Filmkorn wünscht bestes Lesevergnügen!

Super-8 aus zweiter Reihe

Super-8 aus zweiter Reihe

Beaulieu 4008, Canon 1014-XL, Nikon R10 oder Nizo Professional – so heißen einige der Top-Modelle unter den Super-8-Filmkameras, die sich zum Zeitpunkt ihres Erscheinens nur wenige Filmer leisten konnten und auch heute noch einen guten Preis erzielen.
Daneben aber gibt es ein Vielzahl von einfacheren Kameras, die heute oftmals für einstellige Euro-Beträge zu bekommen sind.
Auch mit diesen Kameras lässt sich filmen…oftmals sogar ganz vortrefflich und manchmal auch ungezwungener als mit den Modellen der ersten Garnitur.
Einige dieser Kameras möchte ich in diesem Beitrag kurz vorstellen:

Weiterlesen

1 2