Der Mensch und das Meer: Baudelaireverfilmung in der Bretagne

Der Mensch und das Meer: Baudelaireverfilmung in der Bretagne

Seit meiner Kindheit fasziniert mich das Meer: Der weite Blick ins schier Unendliche, voller Spiegelungen, wild und voller Leben. Keine Menschenseele lässt es unberührt, jeder scheint darin auch einen Teil von sich zu erkennen. Herman Melville bot es die Bühne für wahnsinnig gewordene amerikanische Träume in Gestalt eines Kapitän Ahab, Dichter wie Chateaubriand sahen darin ein „philosophisches Gemälde“. Von Letztgenanntem verfilmte ich 2010 das Gedicht La Mer in der Bretagne, und verliebte mich zum ersten Mal in diese unwirkliche, wilde und scheinbar unberührte Natur, die man dort vorfindet. Acht Jahre später reiste ich ein zweites Mal dahin, diesmal in die südliche Gegend um Quiberon. Dort suchte ich nach einem neuen Filmstoff und wollte dabei zugleich neue Wege einschlagen. 

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Von Lomokino zu Super 8: Von der Wiederentdeckung des Zelluloids

Von Lomokino zu Super 8: Von der Wiederentdeckung des Zelluloids

Mein Zelluloidabenteuer begann im Juni 2013. Nachdem ich jahrelang zuerst mit DV- und dann DSLR-Kameras gefilmt hatte, reizte es mich, etwas ganz anderes zu versuchen. Eines Tages bin ich auf die interessante Lomokino-Kurbelkamera für 35mm-Kleinbildfilm gestoßen. Filmemacher Apichatpong Weerasethakul hatte damit zuvor den umwerfenden Experimentalfilm Ashes gedreht, dessen Ergebnis mich begeisterte und ermutigte, es selbst einmal zu versuchen. 

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Super-8-Workshop FILM‘ DEIN FRANKENBERG!

Super-8-Workshop FILM‘ DEIN FRANKENBERG!

Im sächsischen Frankenberg findet im Juni 2019 bereits zum zweiten Mal ein Super-8-Workshop statt. Fünf Teilnehmer lernen mit Filmemacher Patrick Müller den Umgang mit einer Super-8-Kamera und die Entwicklung des Films zum Negativ mit dem selbst hergestellten Bio-Entwickler Caffenol. Im Anschluss beginnt ein bunter Streifzug durch Frankenberg, wobei jeder seine Sicht auf die Stadt an der Zschopau während der Landesgartenschau einfangen kann. Am nächsten Tag werden die Filme gemeinsam entwickelt, die zum nächsten Kinotag am 22. Juni 2019 auf die große Leinwand des altehrwürdigen Welt-Theaters projiziert werden. Bist du bereit für die analoge Kaffee-Film-Revolution?

Nähere Informationen und Details zur Anmeldung gibt es hier. Der Workshop findet auf Deutsch und Englisch statt.

## UPDATE 17.01.2019: noch 1 Platz frei ##

 

„Schaf“, schärfer, am schärfsten: Test des neuen Kodak Ektachrome 100D/7294

„Schaf“, schärfer, am schärfsten: Test des neuen Kodak Ektachrome 100D/7294

Der neue Ektachrome 100D ist da! Seit Oktober 2018 ist das heißersehnte Farbumkehrmaterial endlich im deutschen Handel angekommen. Dass die neue Emulsion wunderbar feinkörnige Bilder liefert und insbesondere Hauttöne realistisch wiedergibt, konnte man bereits in vielen Filmtests lesen. Doch wie verhalten sich verschiedenste Kameras mit dem neuen Film? 

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Braun/Nizo Haus-Postillen (3/3)

Die Firma Braun Nizo brachte mindestens ab 1969 eine Hauspostille heraus, die unter wechselnden Namen in der Regel dreimal jährlich erschien und kostenlos an registrierte Nizo Filmer versendet wurde. Später lagen diese Heftchen wohl auch bei Fotohändlern aus, wo sie dann mit „Schutzgebühr 2,- DM“ noch etwas aufgewertet wurden.

Redakteur war Dieter Müller, der auch etliche Bücher über die Nizo herausgab.

Die Heftchen sind eine bunte Mischung aus Einsteigerwissen, Filmideen, Tricks, Kniffen, Leserbriefen und natürlich Verkaufsförderung.

Hier gibt es die Hefte der Jahre 1976-1981 nun jahrgangsweise als voll durchsuchbare PDF Dateien zum herunterladen.

Filmkorn wünscht bestes Lesevergnügen!

Braun/Nizo Haus-Postillen (2/3)

Die Firma Braun Nizo brachte mindestens ab 1969 eine Hauspostille heraus, die unter wechselnden Namen in der Regel dreimal jährlich erschien und kostenlos an registrierte Nizo Filmer versendet wurde. Später lagen diese Heftchen wohl auch bei Fotohändlern aus, wo sie dann mit „Schutzgebühr 2,- DM“ noch etwas aufgewertet wurden.

Redakteur war Dieter Müller, der auch etliche Bücher über die Nizo herausgab.

Die Heftchen sind eine bunte Mischung aus Einsteigerwissen, Filmideen, Tricks, Kniffen, Leserbriefen und natürlich Verkaufsförderung.

Hier gibt es die Hefte der Jahre 1972-1975 nun jahrgangsweise als voll durchsuchbare PDF Dateien zum herunterladen.

Filmkorn wünscht bestes Lesevergnügen!

Braun/Nizo Haus-Postillen (1/3)

Die Firma Braun Nizo brachte mindestens ab 1969 eine Hauspostille heraus, die unter wechselnden Namen in der Regel dreimal jährlich erschien und kostenlos an registrierte Nizo Filmer versendet wurde. Später lagen diese Heftchen wohl auch bei Fotohändlern aus, wo sie dann mit „Schutzgebühr 2,- DM“ noch etwas aufgewertet wurden.

Redakteur war Dieter Müller, der auch etliche Bücher über die Nizo herausgab.

Die Heftchen sind eine bunte Mischung aus Einsteigerwissen, Filmideen, Tricks, Kniffen, Leserbriefen und natürlich Verkaufsförderung.

Hier gibt es die Hefte von 1969-1971 nun jahrgangsweise als voll durchsuchbare PDF Dateien zum herunterladen.

Filmkorn wünscht bestes Lesevergnügen!

16mm-Dreh im Dartmoor: „Die Farbe aus dem All“ nach H.P. Lovecraft

16mm-Dreh im Dartmoor: „Die Farbe aus dem All“ nach H.P. Lovecraft

Alles begann vor ein paar Jahren, als Lomography seinen Farbnegativfilm LomoChrome Purple für 16mm-Kameras auf den Markt brachte. Überall im Netz tauchten ratlose Kommentare auf, was man denn mit diesem Material anstellen könne: „Wofür ist er denn gut? Pflanzen haben falsche Farben, Menschen sehen krank aus“, hieß es da. Es erinnerte mich spontan an eine alte Kurzgeschichte von H.P. Lovecraft (1890–1937): THE COLOUR OUT OF SPACE (DIE FARBE AUS DEM ALL). Darin schlägt ein Meteorit ein und verseucht alles Leben. Pflanzen haben falsche Farben und Menschen werden wahnsinnig oder sterben. Die perfekte Handlung für einen Horrorfilm!

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