Ordnung im Archiv – Eine alternative Variante

Ordnung im Archiv – Eine alternative Variante

Zwar ist Friedemanns Stäbchenvariante genial und dazu noch einfach und billig umzusetzen, aber leider funktioniert sie nicht mit allen Laborspulen. Denn z.B. Fuji und Retro8 (beide Japan) liefern die Spulen in Pappschachteln zurück, genauso wie einige Labore in den USA.

Laborspulen in Pappschachteln, wie sie z.B. von Retro8 und Fuji benutzt wurden und werden

Laborspulen in Pappschachteln, wie sie z.B. von Retro8 und Fuji benutzt wurden und werden

Diese Pappschachteln bereiten übrigens auch in den Spulenboxen von Stocko Probleme: Mit Pappschachtel ist die Spule zu breit, ohne Pappschachtel sind die weißen Spulen zu locker in der Box und fallen gerne mal heraus, wenn man die Box ohne ihren Deckel transportiert.

Eine Stocko-Filmspulenbox samt OVP

Eine Stocko-Filmspulenbox samt OVP

Was tun? Die “rettende” Idee fand ich zufällig auf einer Internetseite für Mini-Disc-Fans: Man nehme einfach eine Teebeutelbox, wie z.B. diese hier:

Laborspulen und Dias in einer geöffneten Teebeutelaufbewahrungskiste

Laborspulen und Dias in einer geöffneten Teebeutelaufbewahrungskiste

Leider muß man genau auf die Maße der Fächer achten. Denn z.B. bei dieser Holzbox läßt sich der Deckel nicht ganz schließen. Aber da die Box sonst auf dem Müll gelandet wäre…

Laborspulen und Dias in einer Teebeutelaufbewahrungskiste, die sich leider nicht ganz schließen läßt

Laborspulen und Dias in einer Teebeutelaufbewahrungskiste, die sich leider nicht ganz schließen läßt

Die Pappschachteln haben als Maße übrigens irgendwas zwischen 7,5cm x 7,5cm x 1,4cm und 7,7cm x 7,7cm x 1,6cm. Sie stammen in der weißen Variante samt den Spulen scheinbar von der US-Firma Tayloreel, während Fuji scheinbar eigene Schachteln und Spulen nutzt(e).
Die 15m-Spulen mit Plastikringen haben einen Durchmesser von ca. 7,7cm und sind ca. 1,3cm dick.

Günter Stark und sein selbstgebauter 35mm Projektor

Günter Stark und sein selbstgebauter 35mm Projektor

In diesem wunderbaren Kurzfilm, den Olaf Carls auf seiner inhaltlich einzigartig lesenswerten Webseite geht es um Günter Stark, der – neben vielen anderen unglaublichen Selbstbauprojekten – auch seinen eigenen, tragbaren 35mm Filmprojektor entworfen und gebaut hat. Das schönste daran: Die Dokumentation wurde 1990 vom Erfinder selbst gedreht. Welch wunderbare Rekursion!

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Making-Of-Material mit Bolex in Cinemascope

Making-Of-Material mit Bolex in Cinemascope

Im April 2013 wurde an mehreren Sets auf Sizilien eine biblische Filmproduktion gedreht. Die Dreharbeiten des amerikanischen 12 stündigen Spielfilms fanden auf mehreren Arri ST-Kameras auf 35mm in 3-perf statt. Das ST steht hier nicht für Stumm, wie bei den 16mm Pendants sondern bei 35mm-Modellen für Studio, den laufleisen Synchron-Kameras. In den Drehpausen konnte eine kleine Making-Of-Produktion realisiert werden. Das war eine gute Möglichkeit, den Kühlschrank von überlagertem 16mm Vision 2 / 250D Material zu befreien. Also raus mit der Bolex H16Rx4, den Möller 2-fach vors Kern 26mm Makro geschnallt und ab auf die sizilianischen Berge. Der vorliegende Clip zeigt schon mal, welche Vorkehrungen bei Drehs mit Anamorphoten zu beachten sind. Eine genaue Anleitung und einen Test verschiedener Objektivserien von ISCO, Kowa und Möller gibt es demnächst hier. Und nun: Film ab…

D-mount-Objektive im Vergleich

D-mount-Objektive im Vergleich

D-mount-Wechselobjektive stecken an vielen klassischen Normal–8-Kameras aus den 50er und 60er Jahren – von Bolex, Yashica, Revere, Keystone und anderen Herstellern. Gegenüber fest eingebauten Zoomobjektiven, wie sie danach bei Super 8-Kameras Standard wurden, haben sie vor allem einen Vorteil: Es gab sie fast nur mit festen Brennweiten. Zumindest in der Theorie liefern hochwertige Festbrennweiten bessere Bilder als Zooms. Doch wie sieht die Praxis aus?

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Lego Technic Super-8 Projektor

Lego Technic Super-8 Projektor

Lego Technic ist das beste Spielzeug der Welt. Mit Lego ist nämlich eigentlich alles möglich, zumindest konzeptionell. In den letzten 20 Jahren hat sich ein guter Kubikmeter dieser etwas spezialisierteren Legosteine bei mir angesammelt und wird zwar zu selten, aber doch regelmässig ausgekippt und verwendet. In der letzten Zeit war es mein Technik- und Schmalfilmbegeisterter Sohn Kalle, der mich vermehrt zu Legoabenden überredete.

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Back to the roots mit Normal-8

Back to the roots mit Normal-8

Vollmechanisch, voll manuell, voll analog: Filmen mit klassischen Normal-8-Kameras macht Spaß, gerade heute.

Als Kodak 1965 Super 8 auf den Markt brachte, gab es 8mm-Schmalfilm schon 33 Jahre lang: als klassischer Normal–8-Film (auch Doppel–8 genannt) auf der Spule und kleiner Bruder des 16mm-Films. Mit Super 8 kamen Kassetten statt Spulen, Batterie-Elektrik statt der verbreiteten Aufziehmotoren, Belichtungsautomatiken statt Blendenringen, Zoomobjektive statt Festbrennweiten, Plastik statt Metall. Die Technik sollte vor allem einfacher werden und einen Massenmarkt schaffen. Doch wenn man heute noch auf echtem Film dreht – warum dann nicht gleich richtig klassisch? Komplett manuell, mit den zeitlosen, vollmechanischen, beinahe unverwüstlichen Normal–8-Kameras? So retro, dass sie heute von App-Designern imitiert werden, tatsächlich aber zeitlos gute Technik. Gebraucht gibt’s die Kameras oft zum Spottpreis, nicht selten mit hervorragenden Objektiven. Mit kreativen Extras, die Super 8 nicht drauf hat. Und das alles funktioniert einfacher, als man denkt.

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Ständer für 15m Laborspulen

Ständer für 15m Laborspulen

Ordnung und Überblick leicht gemacht

Ordnung und Überblick leicht gemacht

Einen 10mm Rundstab, ein Sperrholzplättchen und etwas Leim, ggf. noch ein wenig Farbe – mehr braucht es nicht, um auch die kleinen 15m Spulen ordentlich im Filmregal unterbringen zu können.  Es ist zweckmässig, die Laborspulen auf ihrem Schutzring zu beschriften, um einen gewünschten Film schnell zu finden.

Konfektionierhilfe für Super-8 Meterware (alt)

Konfektionierhilfe für Super-8 Meterware (alt)

Durch Einsatz von Super-8 Meterware lässt sich einiges an Geld sparen, so kosten 72,5m „Wittner: CHROME 200D“ nur €49,90 – was einem Kassettenpreis von gut 10€ entspricht. Neben einer geeigneten Leerkassette und etwas Übung benötigt man dabei auch eine Möglichkeit, vom gelieferten Rohfilmkern Wickel von 15m abzulängen, die dann in die enge, komplizierte Kassette passen.

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Kodak Vision zum Positiv entwickeln

Kodak Vision zum Positiv entwickeln

 So erscheint das Bild in der Projektion: Weiche Hauttöne, feines Korn, hohe Schärfe und warme, etwas unwirkliche, nostalgische Farben.

Seit Jahren hat Kodak Super-8 Negativ-Material im Programm. Irgendwie ja schon sonderbar, beim Negativmaterial gibt es Auswahl: Bis vor kurzem „nur“ 200 und 500 ASA Material mit Kunstlichtsensibilisierung, seit kurzem nun auch endlich das legendäre 50 ASA Material mit Tageslichtsensibilisierung. Schärfe, Korn, Auflösungsvermögen und Farbraum der Vision 3 Materialien (und auch schon der Vorgängermaterialien der Vision 2 Serie) sind unglaublich gut — meilenweit besser als jeder Umkehrfilm sein kann.

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Klebepressenturbo

Klebepressenturbo

Die Motorklebepressen von Hähnel und auch die entsprechenden Lizenzbauten sind beliebte Helfer bei Schmalfilmern. Eine gut justierte Klebepresse liefert in Windeseile hervorragende Nassklebestellen, neue Schleifsteine mit extrem hoher Haltbarkeit sind bei Wittner erhältlich. Wenn da nur das Thema mit den Batterien nicht wäre.

Die beliebte Hähnel Motorklebepresse

Die beliebte Hähnel Motorklebepresse

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