Ella von Sinnen: Mehr Experimente mit VNF und dem Century 3.5mm/1.8

Ella von Sinnen: Mehr Experimente mit VNF und dem Century 3.5mm/1.8

Schon abgelaufen als ich auf die Welt kam unddazu noch hochempfindlich — der Eastman Ektachrome 7251 hat enorme 400 ASA (bei Tageslicht) und offenbar auch keine Empfindlichkeit eingebüßt. Ein bisschen „fogging“, also duftige Farben hat er natürlich bekommen — und heftiges Korn.
Für Experimente mit meinem neuen Fisheye-Objektiv aber genau das richtige. Und nun weiß ich wenigstens, dass (und wie) ich die verbliebenen 90m dieses Materials in Zukunft einsetzen kann.

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Workshop in Berlin: SW-Entwicklung von Super 8 Film

Workshop in Berlin: SW-Entwicklung von Super 8 Film


Im Rahmen des 48 Stunden Neukölln Festivals vom 27.-29. Juni 2014 bietet Labor Berlin einen interessanten Workshop an:

Labor Berlin präsentiert: Mach deinen eigenen S8 Film

Am Samstag um 11h beginnt der von Labor Berlin unterstützte Super8 Workshop – ihr dreht einen eigenen 3 1/2 Minuten Film & lernt wie man ihn entwickelt. Am späten Sonntag Nachmittag werden die entstandenen Filme gezeigt. Beitrag für Materialverbrauch ist 20 Euro, es ist ein Schnellkurs für jedes Erwachsenenalter. Begrenzte Teilnehmerzahl, bitte bis zum 19.6. anmelden bei verena@wolfberlin.org
Bringt ein bisschen Zeit mit, da das Entwickeln nur in kleinen Gruppen möglich ist.


LaborBerlin presents: Make your own Super8 film

Learn how to develop and shoot your own Super8 film, supported by Labor Berlin. We start the workshop on Saturday at 11am, you will shoot a 3 1/2 minute film and develop it. On Sunday afternoon we’ll show the finished work. There’s a 20 Euro charge for the film materials, the course is suitable for all grown ups. Please pre-register until 19.6. via email verena@wolfberlin.org as there’s a limited number of places available. Bring along a bit of time, as the developing is only possible in small groups.

Dagies Caffenol-Workshop in Hamburg

Dagies Caffenol-Workshop in Hamburg

Dagie Brundert hat im Rahmen des Hamburger Kurzfilmfestivals wieder mal einen tollen Caffenol-Super8-Entwicklungsworkshop gegeben. Am Sonntag war ich eine weile dabei und habe mit der H16, dem neuen Century Optics 3.5mm / 1.8 und äußerst dagiekonform abgelaufenem VNF 7239 draufgehalten.
Leider kann ich 16mm nur mässig gut von der Leinwand abfilmen — wer das Korn in echt sehen will, muss mich besuchen kommen. 🙂

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Es war ein toller Tag. Danke, Dagie!

Doppel Super 8 (DS8) Farbfilm selbst entwickeln

Doppel Super 8 (DS8) Farbfilm selbst entwickeln

Heute im Filmkorn-Kanal:
Ein etwas längeres Titorial-Video für mutige, die 60m Super 8 Film auf einmal im Lomotank entwickeln wollen.

DS8-Material von Foma ist nach wie vor bei Wittner verfügbar.

Nur Mut, es macht Spaß und ist unschlagbar preiswert!

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Filmkorn Video Tutorials: Do it yourself!

Filmkorn Video Tutorials: Do it yourself!

Filmkorn hat jetzt einen eigenen Youtube-Kanal, auf dem zunächst kleine Tutorial-Videos zu Tricks und Kniffen rund um die Selbstverarbeitung von Schmalfilm gezeigt werden.
Durch selbermachen lässt sich eine Menge Geld sparen und das Hobby macht auch gleich noch mal mehr Spaß.

Am besten den Kanal jetzt gleich abonnieren und so keine neuen Produktionen mehr verpassen. 🙂

Bisher im Angebot sind folgende drei Filme:

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Viel Spaß!

Analoger Film triumphal zurück bei den Kurzfilmtagen Oberhausen

Analoger Film triumphal zurück bei den Kurzfilmtagen Oberhausen

16mm-Filminstallation von Sandra Gibson und Luis Recorder

Die Frankfurter Rundschau berichtet begeistert von den diesjährigen Kurzfilmtagen Oberhausen – dem legendären Filmfestival, auf dem man 1962 den Bruch mit „Papas Kino“ wagte. In einer „mitunter sensationellen Themenreihe“, wie Filmkritik Daniel Kothenschulte schreibt, feierten klassische Kinoprojektoren und Schmalfilm ihre Rückkehr:

Vier „leere“ 16mm-Projektoren etwa sind das Instrumentarium der jungen US-Künstler Sandra Gibson und Luis Recorder. Aus den vier Lichtfeldern in lebendigem – und überraschend vielfarbigen – Weiß generieren sie in ihrer Performance „On/Off“ allein durch geschickte Betätigung des Startknopfs frei nach Josef Albers eine Huldigung an das Rechteck: Dessen Proportionen im Verhältnis 1,33:1 sind inzwischen ja auch schon „obsolet“ geworden. Freilich nicht in Oberhausen: Selten hat man auf einem Festival so viel „echten“ Zelluloidfilm im Wettbewerb gesehen, sogar das schon in den Sechzigern ausgemusterte Normal-8-Format war vertreten – wenn auch, der besseren Spielbarkeit halber, umkopiert in Super-8.

Hier der vollständige Artikel.

DIY Nachtsichtgerät für die Dunkelkammer

DIY Nachtsichtgerät für die Dunkelkammer

Super-8-Kassetten in kompletter Dunkelheit mit frischem Film zu befüllen, kann eine schwierige Angelegenheit sein. Auch der Lomo-Tank lässt sich ohne Sicht nicht immer problemlos beladen. Für diese und andere Arbeiten in der dunklen Kammer wäre es nützlich, wenn man den Arbeitsbereich vor sich sehen könnte, um die nächsten Handgriffe besser abzuschätzen und Probleme „auf Sicht“ zu beseitigen. Auf meinem Blog habe ich den Bau eines relativ günstigen Nachtsichtgeräts für das Fotolabor beschrieben und möchte nun auch hier darauf eingehen.

DIY Nachtsichtgerät

Ein Nachtsichgerät für die Dunkelkammer, bestehend aus einer Videobrille aus dem Multimediabereich und einer IR-Kamera

Dieses relativ simple Nachtsichtgerät besteht aus einer Videobrille (die gibt es immer wieder gebraucht auf eBay), einem kleinen Schwarzweiß-Kameramodul mit integrierten Infrarot-LEDs von Pollin, sowie einem Netzteil. Möchte man eine größere Fläche als nur den Arbeitsplatz vor sich beleuchten, bringen Infrarot-Scheinwerfer einen großen Licht-Zuwachs. Mit etwas Geduld beim Bieten auf die Videobrille kann man alle Teile für unter 100 Euro zusammenstellen.

DIY Nachtsichtgerät

Die Kamera selbst ist mit Infrarot-LEDs bestückt. Falls die nicht ausreichen, sorgt ein zusätzlicher IR-Scheinwerfer für noch mehr Licht.

Der Bau

Das Kameramodul hat eine gelbe Cinch-Buchse als Videoausgang, die Videobrille hat einen gelben Cinch-Eingang. Einfacher könnte die Verkabelung hier also nicht sein. Das Mikrofon und den Audio-Ausgang des Kameramoduls kann man entfernen, falls sie stören.

Zu lange Kabel habe ich nicht gekürzt, sondern mit Isolierband platzsparend zusammengeklebt. Die Nachtsichtbrille bleibt sowieso immer am selben Ort, daher muss ich nicht auf Mobilität achten.

DIY Nachtsichtgerät

Um nicht zwei Steckdosen zu belegen, habe ich die Videobrille und das Kameramodul an das selbe Netzteil gelötet. Hier ist wichtig, dass es genügend Strom für beide Geräte bereitstellt. Wer mit der Brille umherlaufen möchte, sollte einen Akkubetrieb in Erwägung ziehen und die Steckverbindungen dauerhaft anlöten.

Die Kamera habe ich mit einem Zweikomponentenkleber vorne an der Brille befestigt. Somit ähnelt das Blickfeld der realen Sicht. Man kann sich besser orientieren und bewegen, als wenn die Kamera beispielsweise auf einem Stativ befestigt wäre.

DIY Nachtsichtgerät

Anstatt einer Videobrille müsste auch ein alter Camcorder mit Nachtsichtmodus oder Ähnliches funktionieren. Man sollte nur darauf achten, dass der verwendete Monitor kein Streulicht in den Raum abgibt, was den Film belichten und somit unbrauchbar machen würde.

Alternativ könnte auch eine große schwarze Box mit Hand-Eingriffen dienen, ähnlich wie ein Wechselsack. Die Kamera wird oben innerhalb der Box angebracht, ein Monitor außerhalb. So kann man auch im Hellen Arbeiten und über einen Fernseher ins Innere der Box schauen.

Fazit

Das DIY-Nachtsichtgerät ist perfekt geeignet, um auch komplizierte Abläufe im Fotolabor bei völliger Dunkelheit durchzuführen, zum Beispiel das Befüllen von Super-8-Kassetten. Da Film für Infrarotlicht meist unempfindlich ist, die Kamera aber nicht, kann man diese Abläufe sichtbar machen, ohne den Film versehentlich zu belichten – und muss von jetzt an nicht mehr im Dunkeln tappen.

Es werde Licht (1): 150W Licht-Turbo für Super 8 Projektoren

Es werde Licht (1): 150W Licht-Turbo für Super 8 Projektoren

Heckspoiler: Hinten am Projektor ist das neue 150W Schaltnetzteil montiert. Es kommt ohne Lüfter aus.

Schmalfilm entfaltet seine Wirkung so richtig nur in der Projektion. Und damit die wirkt und Freude macht, muss das Projektionsbild auf der Leinwand groß und hell sein. Und hier wird viel zu oft gespart!
Ist der aktive Schmalfilmer durchaus noch gewillt, für eine Spitzenkamera und Filmmaterial zunehmend hohe Summen hin zu blättern, investiert er gelegentlich auch noch mal in eine fachgerechte Wartung der Gerätschaften, so wenig investiert er meist in eine ideale Projektion.

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Bonjour Rochester: Citroen XM gegen Ford Fiesta

Bonjour Rochester: Citroen XM gegen Ford Fiesta

Inspiriert von einem Bericht des Schmalfilm-Autors Hans-L. Wißkirchen im gleichnamigen Magazin krempelte Stefan vom Stein selbst die Arme hoch und wagte den verbotensten Vergleichstest aller Zeiten: Er lud je eine Kassette Velvia 50 Material in seine Kodak M4, eine simple Klotzkamera aus der Super 8 Anfangszeit, bzw. seine Beaulieu 6008 – das wohl teuerste, was als Super 8 Kamra je zu haben war – und machte sich bei schönem Wetter auf den Weg in den botanischen Garten in Wuppertal, um zeitgleich zwei nahezu identische Filme zu drehen.

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