Super-8 aus zweiter Reihe

Super-8 aus zweiter Reihe

Beaulieu 4008, Canon 1014-XL, Nikon R10 oder Nizo Professional – so heißen einige der Top-Modelle unter den Super-8-Filmkameras, die sich zum Zeitpunkt ihres Erscheinens nur wenige Filmer leisten konnten und auch heute noch einen guten Preis erzielen.
Daneben aber gibt es ein Vielzahl von einfacheren Kameras, die heute oftmals für einstellige Euro-Beträge zu bekommen sind.
Auch mit diesen Kameras lässt sich filmen…oftmals sogar ganz vortrefflich und manchmal auch ungezwungener als mit den Modellen der ersten Garnitur.
Einige dieser Kameras möchte ich in diesem Beitrag kurz vorstellen:

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So filmt man mit der Nizo S 560 und Nizo S 800

So filmt man mit der Nizo S 560 und Nizo S 800

Der gute Volker hat uns die Anleitung einer seiner geliebten Silberlinge gescannt. Auf 32 Seiten erfährt man alles nötige über den Umgang mit der Nizo. In Deutsch und gut lesbar. Die Anleitung gilt weitgehend auch für die Schwester- und Nachfolgemodelle, nur werden deren zusätzlichen Fähigkeiten (wie zum Beispiel Macro) hier natürlich nicht behandelt.

Praktisch auch die vielen Tabellen und Zeichnungen zur Anschlussbelegung – Wissen, was leicht verloren geht. Hier gehts zum PDF.

Patent verpennt: Die schwingende Andruckplatte

Patent verpennt: Die schwingende Andruckplatte

Oft gerügt und prinzipbedingt eine der größten Schwachstellen der Super 8 Kassette ist die fehlende Andruckplatte, die bei allen anderen Filmformaten Teil der Kamera ist und verlässlich dafür sorgt, dass die Emulsionsseite des Films stabil und definiert am Filmfester anliegt.

Zwar birgt auch die Super 8 Kassette ein Druckstück für den Film, dieses erfüllt aber mitnichten die Funktion einer Andruckplatte. Vielmehr formt es zusammen mit dem kameraseitigen Filmfenster nur einen Filmkanal, in dem der Super 8 Film sich nahezu friktionslos bewegen kann. Wer das nicht glaubt oder es nicht versteht, kann hier sehen, wie das Druckstück einer Kodak-Kassette mit dem ausgebauten Filmfenster einer Canon Super8 Camera zusammenspielt:

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E6 für Ektachrome VNF Filme optimieren

E6 für Ektachrome VNF Filme optimieren

In den 70er Jahren gab es von Kodak eine ganze Palette Filme aus der VNF-Reihe, zumeist im 16mm Format. VNF steht dabei für „Video News Film“, trotz des Namens natürlich chemischer Film. VNF war vor allen für die schnelle Dokumentation gedacht. Die Materialien sind schnell (bei Typ 7251 immerhin 400 ASA Tageslicht, eine gern genommene Empfindlichkeit), recht flach (was der Sendbarkeit zugute kam) und waren zudem relativ leicht und schnell zu entwickeln (kein Remjet, zudem ein Prozess, den man ggf. auch mit kochender Chemie fahren konnte, wenn es sehr eilig war). Körnig sind sie auch, denn für Sendungen in den damaligen Fernsehstandards spielte das Korn keine Rolle. Weiterlesen

Reparatur Links & Adressen

Profis

Alle Marken Beaulieu Nikon
Siegfried Munder
Feinmechanikermeister
Spengerstraße71
D 31785 Hameln
Tel. 05151/67278
Manfred Rehberger
Leutersbergstraße 25
D-69250 Schönau
06228 – 10 94
E. Piehler
Kameraservice und Filmtechnik
Nachtweide 13
64569 Nauheim
Tel. 06152/807938
Projektoren
Josef Grassmann
Cecilienstraße 4
D-53773 Hennef
Tel. 02242/84004
(Hinweis: längere Bearbeitungszeiten)

Do it yourself


Weitere Links und Adressem zum Thema Reparatur sind immer gern genommen – bitte unten in die Kommentare posten, ich ergänze diese Seite dann!

Filmkorn Video Tutorials: Do it yourself!

Filmkorn Video Tutorials: Do it yourself!

Filmkorn hat jetzt einen eigenen Youtube-Kanal, auf dem zunächst kleine Tutorial-Videos zu Tricks und Kniffen rund um die Selbstverarbeitung von Schmalfilm gezeigt werden.
Durch selbermachen lässt sich eine Menge Geld sparen und das Hobby macht auch gleich noch mal mehr Spaß.

Am besten den Kanal jetzt gleich abonnieren und so keine neuen Produktionen mehr verpassen. 🙂

Bisher im Angebot sind folgende drei Filme:

[responsive_youtube http://www.youtube.com/watch?v=7VeydcbkRRY]

[responsive_youtube http://www.youtube.com/watch?v=vacraSt3ZVk]

[responsive_youtube http://www.youtube.com/watch?v=d4SWYGfcfB0]

Viel Spaß!

Zwischen den Zeilen: Wie wir Film sehen

Zwischen den Zeilen: Wie wir Film sehen

Links ein eizeln abgetastetes Super 8 Einzelbild, rechts eine durch SR errechnete Simulation dessen, was unser Auge bei der Projektion wahrnimmt

Wie kommt es eigentlich, dass projizierter Film so unendlich viel besser aussieht als jede noch so teure Abtastung? Wieso erscheint uns die Super-8-Nahaufnahme auf der Leinwand knackscharf, wo doch kein einziges Einzelbild in der Vergrößerung scharf erscheint? Wieso sehen Farben und Kontrast nach der Abtastung oft so enttäuschend aus, während das projizierte Original trotz Fehlbelichtung in der Projektion noch erfreute? Warum entsteht bei gut belichtetem und projiziertem Schmalfilm so viel mehr Kinogefühl als bei jeder teuer abgetasteten Version auf DVD?

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Selbst ist der Mann – Teil 2

Selbst ist der Mann – Teil 2

Reparieren von Kameras und Projektoren

Im ersten Teil unserer Serie ging es vor allem um die Vorbereitung, das richtige Werkzeug, das Öffnen und die richtige Herangehensweise. Heute wollen wir uns häufigen mechanischen Defekten und Problemen widmen, die sehr oft schon mit geringem Einsatz behoben werden und für Erfolgsgefühl sorgen können. Weiterlesen


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