Spulendornadapter: DS 8 10m Spule auf 16mm Umroller

Spulendornadapter: DS 8 10m Spule auf 16mm Umroller

Jeder, der sich DS 8 oder D8 Filmmaterial von einer großen 30,5m 16mm Tageslichtspule auf kleine Kameraspulen abrollen will, kennt das Problem: Eine 10m D8 Spule passt einfach nicht auf den 16mm Umroller. Es gibt aber zwei ”Notlösungen”:

  1. den Film per Hand umrollen (”Handmethode”)
  2. den Film mit irgendeiner Kamera umrollen

Die Handmethode dauert leider ewig, und mit einer Kamera finde ich es einfach unkonventionell. Aber es muss doch eine Lösung geben. Und ja: Die Lösung sind einfach zwei Adapter, die auf  fast jeden 16mm Umroller passen sollten. Der linke ist dafür da, den Spulendorn, auf dem die 30m-Spule sitzt, zu verlängern. Der rechte ist ähnlich wie der linke aufgebaut. Nur, dass dieser die 10m D8-Spule aufnimmt.

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D-mount-Objektive im Vergleich

D-mount-Objektive im Vergleich

D-mount-Wechselobjektive stecken an vielen klassischen Normal–8-Kameras aus den 50er und 60er Jahren – von Bolex, Yashica, Revere, Keystone und anderen Herstellern. Gegenüber fest eingebauten Zoomobjektiven, wie sie danach bei Super 8-Kameras Standard wurden, haben sie vor allem einen Vorteil: Es gab sie fast nur mit festen Brennweiten. Zumindest in der Theorie liefern hochwertige Festbrennweiten bessere Bilder als Zooms. Doch wie sieht die Praxis aus?

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Back to the roots mit Normal-8

Back to the roots mit Normal-8

Vollmechanisch, voll manuell, voll analog: Filmen mit klassischen Normal-8-Kameras macht Spaß, gerade heute.

Als Kodak 1965 Super 8 auf den Markt brachte, gab es 8mm-Schmalfilm schon 33 Jahre lang: als klassischer Normal–8-Film (auch Doppel–8 genannt) auf der Spule und kleiner Bruder des 16mm-Films. Mit Super 8 kamen Kassetten statt Spulen, Batterie-Elektrik statt der verbreiteten Aufziehmotoren, Belichtungsautomatiken statt Blendenringen, Zoomobjektive statt Festbrennweiten, Plastik statt Metall. Die Technik sollte vor allem einfacher werden und einen Massenmarkt schaffen. Doch wenn man heute noch auf echtem Film dreht – warum dann nicht gleich richtig klassisch? Komplett manuell, mit den zeitlosen, vollmechanischen, beinahe unverwüstlichen Normal–8-Kameras? So retro, dass sie heute von App-Designern imitiert werden, tatsächlich aber zeitlos gute Technik. Gebraucht gibt’s die Kameras oft zum Spottpreis, nicht selten mit hervorragenden Objektiven. Mit kreativen Extras, die Super 8 nicht drauf hat. Und das alles funktioniert einfacher, als man denkt.

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