Kurzer Prozess: Uralte Ablauffilme gefügig machen

Kurzer Prozess: Uralte Ablauffilme gefügig machen

Auf der Filmbörse in Deidesheim erstand ich dieses Jahr 20 Rollen Kodak DS8-Film für einen mittleren, zweistelligen Betrag. Mehr hätte ich auch nicht bezahlt, denn es war völlig unklar, um was für Material es sich handelte. Die Kodak-typische Verpackung war spärlich beschriftet: „Eastman Ektachrome commercial Film SO-425“ war alles, was der Karton neben der kryptischen DS8-Kennzeichnung „16/8S 2R 1-4“ hergab. Weiterlesen

E6 für Ektachrome VNF Filme optimieren

E6 für Ektachrome VNF Filme optimieren

In den 70er Jahren gab es von Kodak eine ganze Palette Filme aus der VNF-Reihe, zumeist im 16mm Format. VNF steht dabei für „Video News Film“, trotz des Namens natürlich chemischer Film. VNF war vor allen für die schnelle Dokumentation gedacht. Die Materialien sind schnell (bei Typ 7251 immerhin 400 ASA Tageslicht, eine gern genommene Empfindlichkeit), recht flach (was der Sendbarkeit zugute kam) und waren zudem relativ leicht und schnell zu entwickeln (kein Remjet, zudem ein Prozess, den man ggf. auch mit kochender Chemie fahren konnte, wenn es sehr eilig war). Körnig sind sie auch, denn für Sendungen in den damaligen Fernsehstandards spielte das Korn keine Rolle. Weiterlesen

Ella von Sinnen: Mehr Experimente mit VNF und dem Century 3.5mm/1.8

Ella von Sinnen: Mehr Experimente mit VNF und dem Century 3.5mm/1.8

Schon abgelaufen als ich auf die Welt kam unddazu noch hochempfindlich — der Eastman Ektachrome 7251 hat enorme 400 ASA (bei Tageslicht) und offenbar auch keine Empfindlichkeit eingebüßt. Ein bisschen „fogging“, also duftige Farben hat er natürlich bekommen — und heftiges Korn.
Für Experimente mit meinem neuen Fisheye-Objektiv aber genau das richtige. Und nun weiß ich wenigstens, dass (und wie) ich die verbliebenen 90m dieses Materials in Zukunft einsetzen kann.

[responsive_vimeo http://vimeo.com/98180340]