All posts by Friedemann Wachsmuth

こんにちは, Retro Enterprises!

こんにちは, Retro Enterprises!

Tak Kohyamas Schmalfilmzauberladen Retro Enterprises Co., Ltd. aus Tokyo wurde kürzlich im japanischen Staatsfernsehen NHL portraitiert.

Auch wenn kaum ein Leser die Tonspur verstehen wird: Interessant sind die Einblicke in den Betrieb, insbesondere die Konfektionierung der SIngle-8 Kassetten hat es mir angetan:

Mit 228,-€ für 60m Fuji Astia 100F, Velvia 50 oder Fujis großartigen T64 (jeweils 5 Kassetten) inklusive zollfreiem Versand, Entwicklung und Rückversand ist Single-8 plötzlich gar nicht mehr so viel teurer als entsprechende Super-8 Kassetten-Angebote.
Also: Ein guter Zeitpunkt, um mal wieder die ZC-1000 o.ä. rauszuholen!

EDIT: Der R25 ist wohl längst ausverkauft, die Filmaufnahmen sind schon etwas her.

Groß: Filmguss im kleinen Stil

Groß: Filmguss im kleinen Stil

Mirko Böddeckers ADOX Fotowerk in Bad Saarow beherbergen so einiges an Hardware-Überraschungen. Besonders reizvoll am angebotenen Tauchbegussmaschine für Probebahnen für sogenanntes Dip & Dunk Coating. Mit diesem Verfahren wurden bis in die 50er Jahre viele berühmte Flme hergestellt, und das Prinzip eignet sich auch heute noch zumindest für klassische Emulsionen im Einschichtverfahren.

Besonders sehenswert und ermutigend ist aber das kleine Video, das einen ersten Probelauf der Maschine zeigt.

Selbst wenn Kodak, Fuji, Mortsel und Foma eines Tages nicht mehr liefern sollten — ADOX wird bestimmt dafür sorgen, dass man weiterhin analog Filmen kann!

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Kodak stoppt die Produktion von Acetat-Filmträgern zu Ende Juni

Kodak stoppt die Produktion von Acetat-Filmträgern zu Ende Juni

So richtig überraschend ist es nicht, dass der angeschlagene Kodak-Konzern nun auch noch die Produktion von Tri-Acetat-Filmträgern einstellt. Ende dieses Monats werden etwa 60 Mitarbeiter aus diesem Produktionsbereich entlassen.
Grund ist – nicht überraschend – der geringe und weiter schrumpfende Bedarf. Die Herstellung dieses Filmträgers ist enorm aufwendig und funktioniert ökonomisch nur bei großem Durchsatz, der nun nicht mehr gegeben ist.

Kodaks Bestände sind aber nach eigenen Aussagen erheblich und würden bestimmt noch zehn Jahre reichen. Später wolle man diesen essenziellen Baustein des Analogfilms dann bei Dritten zukaufen, wie es heute auch schon andere Filmhersteller tun.

Einen interessanten Fernseh-Bericht gibt es auf der Rochester Homepage, hier kommt auch der ehemalige Kodak-Mitarbeiter Robert Shanebrook zu Wort, dessen Büchlein “Making Kodak Film” voller Fotos und Erklärungen zu den Produktionsprozessen ist und jedem Analogfilmfreund ans Herz gelegt sei.

Update

Kodak versichert in einer eigenen Pressemeldung, dass die “signifikanten Vorräte für viele Jahre” halten würden. Auch recht vorsichtig ist die Formulierung, man “sei zuversichtlich, den Kundenbedarf für die nahe Zukunft weiterhin decken zu können”. Natürlich kann ein derart angeschlagener Konzern nicht ernsthaft weitergehende Versprechungen machen.

Weiter geht’s – vorerst!

Von der Faulheit

Von der Faulheit

Im Filmvorführerforum schrieb Matthias gestern einen wunderbaren, philosophischen Abriss zur Daseinsberechtigung analoger Medien:

Es ist doch nicht nur die Technik allein, es ist auch das Flair, die Atmosphäre, oder?

Einige Beispiele, auch wenn sie vom Film selbst etwas abweichen.
Nehmen wir die Schallplatte oder die Audiotechnik selbst. Jede Richtung erzeugt automatisch eine Gegenrichtung. Zum Beispiel die Audioszene in Japan, dem Land des absoluten High Tech.
Dort bauen Japaner nicht einfach nur Röhrenverstärker selbst, nein es kommt noch härter. Es müssen Trioden aus den 30er Jahren sein, keine Röhren aus den 50ern. Man lötet auch nicht mit Neoprendraht, nein stoffumsponnene Drähte müssen es sein. Kondensatoren werden nicht gekauft, sondern selbst gewickelt. So weit würde ich selbst nie gehen, aber diese Menschen haben Freude daran. Ich habe einen Freund, der eine Riesensammlung aller alten Elektronenröhren hat, die es wohl je gegeben hat. Er sitzt selbst jeden Abend da und lötet. Er sagte zu mir: Du, wenn Du die Rauschwerte betrachtest, das kann heute jeder Conrad-Chip besser, aber das Flair, der Hörgenuß einer Schaltung die “lebt”, das Glühen der Röhren, das ganze Drum Herum, das ist es. Da hat man an Hornlautsprechern Spaß, und nicht an 5.1-Surround-Anlagen.

So bin auch ich zum Schmalfilm gekommen. Mein Onkel hatte eine Leinwand, die immer von selbst wieder zusammen klappte und daher mit einem 40cm Holzlineal gestützt werden musste. Der Projektor, ein WEIMAR 3, hatte diese Riesenglimmlampe mit der man die Geschwindigkeit per Stroposkopeffekt einstellen konnte. Damit haben wir als Kinder Filme von uns selbst angeschaut und auch Trickfilme, “nur” in SW, aber der Spaß war groß! Wenn der Film rückwärts lief und wir die Geburtstagstorte wieder ausgespuckt und ganz sauber auf dem Teller zusammengefügt haben… Ja, natürlich kann ich das mit einem DVD Player heute auch, sogar ohne Streß nur per Tastendruck… aber es ist nicht das Gleiche.

Auch ich arbeite beruflich mit hochmodernen, professionellen HD-Kameras. Ja, diese Bilder beeindrucken in ihrer Auflösung, sind clean und crisp. Da frage ich mich auch manchmal: Warum gebe ich so viel Geld aus für Filmmaterial aus, dass dann auch noch körnig ist und bei der Projektion ein leicht wackliges Bild erzeugt? Ja, Leute, ich habe einen Knall, aber ich kann es nicht ändern, ich mag auch das andere, auch in Schwarz-Weiß. Das geht mir mit der Photographie genauso. Da quäle ich mich mit 100 ASA herum, benutze einen Dreifach-Blitz, und der anderer erledigt das mit 8000 ISO, ohne Blitz, und die Speicherkarte kann man löschen. Bei einer Session mache ich 36, höchstens mal 72 Bilder und der andere knallt so locker 300-400 Bilder weg. (Oder waren es gar 3000?)

Alles nur Mist oder Spleen? Nein! Der andere hat es nicht einfacher als ich. Ich habe bewußt auf den Auslöser gedrückt, er nur “einfach so”. Ich muß aus 72 Bildern wählen, er muß sich durch 3000 Bilder quälen. Von der Nachbearbeitung reden wir lieber gar nicht erst. Ich sage nur “Vollautomatik”, und jeder weiß was ich meine.

Es stimmt, Schmalfilm liefert keinen 5.1-Surround-Sound. Auch die bildliche Qualität ist nicht mehr über den anderen Medien. Als ich jetzt allerdings mal Velvia auf DS 8 eingescannt habe, mußte ich sagen: Soooo schlecht ist die Qualität nun auch wieder nicht! Von 9,5 oder 16mm rede ich gar nicht erst.
Was fasziniert mich nun noch an Vorgestern? Ich habe ein Medium, das ich anfassen kann und ich habe es als Hardware vor mir. Egal wie alt mein Projektor ist, so lange es noch Strom aus der Steckdose gibt und eine Lampe zum Auswechseln, bin ich dabei. Und wie ist es mit dem anderen Kram? Wenn man Lust hat, zieht man es ja noch von der Karte auf den PC, wenn. Ansonsten wirds gelöscht und ist weg. Ist es dann auf dem PC, verschwindet es in irgend einem Ordner, den man oft nicht wiederfindet. Sind die Aufnahmen “wertvoll”, wandern sie wenigstens noch auf einen externen Datenträger. Wenn nicht – nach dem nächsten PC Crash oder bei einem neuen Gerät sind die Daten einfach nur noch Geschichte, sonst nichts. Wenn man sie dann doch noch irgendwann wiederfinden sollte… mal kurz auf dem PC Monitor angesehen, Fernsehen oder Beamer ist ja schon sooo anstrengend und sooo umständlich. Das war es dann auch. Ja und was bleibt dann von der ach so guten Qualität?

Leute, es ist unsere Faulheit, unsere Dummheit und unsere Bequemlichkeit.
Warum? Schaut doch einfach mal nur auf unsere Autos. Früher haben wir selbst nach dem Ölstand geschaut, nach Kühlwasser usw. Was machen wir heute? Wir warten, bis eine rote Lampe blinkt oder das dämliche Auto gar mit uns redet. Früher haben wir Karten studiert, uns eine Route eingeprägt – und heute schimpfen wir über das dumme Navi. Nein, nicht das Navi ist dumm, wir sind blöd. Früher hatten wir einen Terminplaner, heute muss das dusselige Handy das erledigen, einschließlich Weckruf am Morgen, Wecker sind ja out. Na, und wenn das doofe Ding nicht mehr will, geht die Welt unter. Wirklich? Früher haben wir gezielt nach Wissen gesucht, Bücher studiert usw.
Heute wird gegoogelt und Wikipedia weiß ja eh immer alles besser, stimmt das?

Leute, nicht die Technik ist das Problem, wir sind das Problem. Wir verdummen, verblöden, vergreisen, werden bequem, faul und nachlässig… und wir finden es auch noch toll, es ist ja so schön.

Als es noch keine Handys gab, haben wir da gelebt oder nicht? Haben wir trotzdem Freunde und eine Frau fürs Leben gefunden oder nicht? Als es noch keine leistungsstarken PCs gab, haben wir da nicht gelebt, gearbeitet und unser Leben im Griff gehabt? Nein, ich bin keine Hasser von Fortschritt und Technologie! Aber wir können selbst entscheiden, wie wir damit umgehen.
Die Frage ist doch, lassen wir uns von der Technik beherrschen, oder herrschen wir über die Technik? Wir haben das Hirn, wir haben den Verstand, wir haben die Technik doch erst geschaffen.

Sorry, wenn ich abgeschweift bin. Aber ich denke, die Diskussion, Film oder Video, Schallplatte oder CD, Buch oder iPad, Liebe oder Cyberaex geht tiefer als nur in technischen Fragen. Mit meinem Beitrag möchte ich einfach nur zu etwas anregen. Den Rest muß jeder für sich ganz persönlich selbst entscheiden.

Von der Oberschichtseite.

Von der Oberschichtseite.

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“Wittner hat mal wieder angezogen.”

Die tollen neuen Fuji-Materialien Velvia 100 und Astia 100 kosten jetzt also, genau wie der beliebte Velvia 50, stolze €29,90 pro Kassette. Die 30,5m DS8-Rolle Ektachrome 100D kostet nun auch 10€ mehr, ergo €79,50.

Was sagt die Kundschaft?

Sie spricht empört von Farbe, die jetzt für die schillernde Oberklasse reserviert sei. Material sei schlichtweg nicht mehr bezahlbar. Da wird das Hobby aufgegeben, Kameras werden in die Vitrine verbannt und Wittners Kasse machen moralisch mit Menschenhandel gleichgestellt. Es wird mehr gejammert und lamentiert, als es jede Mehrwertsteuererhöhung in diesem Land provozieren kann.

Klar, Preiserhöhungen sind immer unschön, gerade, wenn sich die Einkommen nicht entsprechend mitentwickeln. Nichtsdestotrotz sind derlei Einwände absurd: Analoges Filmen war und ist ein teures Hobby. Wer annimmt, es werde bei dem seit Jahrzehnten massiv schrumpfenden Markt zukünftig noch mal günstiger, der ist schlichtweg weltfremd oder naiv.

Man setze das mal in Bezug: Da kaufen Leute Kameras für €200,- oder €500,- als Schnäppchen, weil sie seinerzeit ja das zehnfache gekostet haben. Oft sind solche Käufe die dritte, fünfte oder auch zehnte Kamera in der heimischen Sammlung – auch ohne allfällige Wartung sind die ohne merkliches Zögern getätigten Hardware-Investitionen also erheblich.

Aber Film ist ja so teuer. Das mache ich nicht mehr mit.

Nehmen wir an, unser eifriger Kamerasammler verfilmt tatsächlich noch 180 Meter Super 8 Film im Jahr, also allmonatlich eine Kassette oder wöchentlich 45 Sekunden. Seine Materialkosten erhöhen sich durch “Wittners üble Abzocke” beim Fuji-Material nun um üble €60,-! Wucher!

Für €60,- bekommt man nicht mal eine Tankfüllung oder vier Monate GEZ bezahlt und nur mit Mühe ein Familien-Abendessen beim Italiener um die Ecke (aber ohne Wein). Fast jede Nacht in einem Hotel ist teurer.

Man ist also nicht bereit, die jährlichen Mehrkosten durch Preiserhöhungen zu kompensieren. Was hat die letzte Kamera noch gleich gekostet? Wie viel wurde dieses Jahr schon bei Ebay gelassen? Und wie wäre es, statt 12 nun eben einfach 11 Kassetten im Jahr zu verdrehen? Spart ja auch gleich einmal Entwicklungskosten.

Wer sein Hobby wegen der derzeitigen Filmpreise tatsächlich aufgibt, hat entweder nie gefilmt oder tatsächlich schon länger das falsche Hobby.

Denn wer wirklich filmt, der kann auch wertschätzen, dass und v.a. welche Materialien da noch verfügbar sind. Es ist alles eine Frage der Prioritäten.

Do the Math.

Eine Polavision-Kassette lässt die Hüllen fallen

Eine Polavision-Kassette lässt die Hüllen fallen

Viele haben sich schon gefragt, wie die Polavision-Kassetten genau funktionieren. Vor gut fünf Jahren schreib mir Leser Thomas Degenfelder dazu bereits eine genauere Erklärung per Email, die ich hier nun mit minimaler Verzögerung mit der Allgemeinheit teile. 🙂

Es hat mich so gewurmt, daß mein neuerlicher Versuch einer erfolgreichen Polavision-Belichtung wieder nicht geklappt hat, daß ich an einer unbelichteten Kassette den kompletten Aufnahme- und Entwicklungsvorgang noch einmal vollständig simuliert habe.

Ich weiß jetzt, warum das Entwickeln nicht mehr funktioniert (Entwicklerflüssigkeit sehr stark eingedickt und auch im erwärmten Zustand kaum mehr fließfähig).

Ich weiß jetzt aber auch, wie der gesamte Vorgang im Detail funktioniert. Das Zusammenspiel von Laschen und Röllchen, von Schieberchen und Kontakten, von Kunststoffbändern und Widerhaken ist das abenteuerlichste, was ich in meinen 47 Jahren Tüftelei je gesehen habe.

Die Belichtung in der Kamera ist nichts Besonderes – spektakulär ist, was beim Rückspulen im Player passiert:

[list type=”arrow”]
[li]Der Film hat sich beim Belichten in der Kamera auf die linke Spule aufgewickelt[/li]
[li]Beim Zurückspulen im Player verfängt sich eine rote Kunststofflasche in einer Aussparung des Films, wird mit aufgewickelt und reißt – mehrfach durch kleine Röllchen umgelenkt – den Entwicklertank auf. Ist der Tank aufgerissen, reißt das Kunststoffband an einer Sollbruchstelle ab und bleibt in der Kassette liegen[/li]
[li]Im besten Fall läuft nun die Entwicklerflüssigkeit durch das kleine Fenster auf den zurücklaufenden Film und entwickelt diesen[/li]
[li]Am Ende des Rückspulvorgangs verfängt sich eine Blechlasche, die bislang einen elektrischen Kontakt geschlossen hielt, an zwei Einkerbungen im Film, wird mitgerissen und öffnet den Kontakt. Dieser Kontakt steuert offensichtlich den Player[/li]
[li]Diese Blechlasche reißt eine andere Blechlasche mit, welche das Entwicklerfenster verschließt. Diese Blechlasche hat Widerhaken, so daß das Entwicklerfenster für immer verschlossen bleibt[/li]
[li]Die Blechlaschen werden beim Zurückziehen gleichzeitig aus der Filmbahn gezogen, so daß sie sich im Film kein zweites Mal verfangen können.[/li]
[/list]

Von so Kleinigkeiten wie Spulenarretierungen usw. rede ich gar nicht. Alles in allem ein irrsinniger Aufwand, das konnte nur schiefgehen…

Sound 8 Orchestra: Psychopop mit Parallelprojektion

Sound 8 Orchestra: Psychopop mit Parallelprojektion

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Der Exil-Schweizer und Wahlberliner Matthias Wyder ist Musiker und großer Super 8 Fan.
Seine eigenwillige und zugleich eingängige Musik “vereint Elemente aus Easy Listening, Lounge Musik und retrofuturistischen B-Movie Soundtracks mit psychedelische Electrosounds”. Dabei entsteht ein sehr gefälliger, instrumentaler Klangix, der an Lee Perry, Add N To X, Sun Ra und irgendwie auch sehr an Jean-Jacques Perrey und Jim Avignon erinnert.

Dies wäre aber kein Schmalfilm-Blog, wenn es nur um Musik ginge: Matthias sammelt auch seit vielen Jahren Super 8 Filme auf Flohmärkten. Ganz egal was er findet, seine Live-Auftritte (auf denen er vom Zeugschläger Rudi Fischerlehner schlagkräftig unterstützt wird) werden von Parallelprojektionen dieser Filme untermalt.
Mit Hilfe von drei oder vier Elmo-Projektoren entstehen so faszinierende Retro-Collagen, in denen sich Zeitgeist, Zufall und Matthias’ Klänge alter Synthesizer und Hawaii-Gitarren zu einer ausgesprochen heilvollen Mélange verbinden.

Einen Live Auftritt dieses Medienkombinats sollte man sich nicht entgehen lassen. Ich habe den Hamburger Auftritt aus Unwissenheit leider verpasst – mögen die beiden bald wiederkommen!

Für Couchpotatoes gibt es hier einen kurzen Einblick, wie das ganze aussieht:

Der in diesem Clip zu sehende Hintergrund-Filim ist mir übrigens nicht ganz unbekannt.

Und für die, die lieber nur Hören mögen:

Mehr Infos: sound8orchestra.com

Günter Stark und sein selbstgebauter 35mm Projektor

Günter Stark und sein selbstgebauter 35mm Projektor

In diesem wunderbaren Kurzfilm, den Olaf Carls auf seiner inhaltlich einzigartig lesenswerten Webseite geht es um Günter Stark, der – neben vielen anderen unglaublichen Selbstbauprojekten – auch seinen eigenen, tragbaren 35mm Filmprojektor entworfen und gebaut hat. Das schönste daran: Die Dokumentation wurde 1990 vom Erfinder selbst gedreht. Welch wunderbare Rekursion!

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Fundstücke verzaubern durch Neuvertonung

Fundstücke verzaubern durch Neuvertonung

Frederic Girardet alias “Grand Marquis” aus der Bolex-Stadt Yverdon hat ein Hobby, das einem ein breites Grinsen ins Gesicht zaubert: Er sucht Perlen in ihm zugefallenen Super-8 Privatfilmen, schneidet sie heraus und vertont sie neu.
Fred ist somit nicht nur ein Perlentaucher, er poliert die gefundenen Stücke durch Schnitt und Einfassung in eine neue Tonspur zu ganz eigenen Schmuckstücken auf.

Wir stellen hier drei sechs dieser Juwelen vor, die allesamt durch das Thema Tanz verbunden sind:

Weitere Schmankerl findet man auf Freds Vimeo-Seite oder – in Einzelbildern – auf seiner Webseite.

Single-8: Flashing Down Mount Fuji

Single-8: Flashing Down Mount Fuji

Dieser schöne Werbefilm von “FUJIFILM Foto Film” diente Ende der 60er Jahre dazu, das Single-8 System zu bewerben. Zu sehen ist Skifahrerlegende Yūichirō Miura, wie er im Jahre 1966 seine waghalsige Fuji-Abfahrt mit Bremsfallschirm wagt.
Die vorliegende Kopie wurde in Fujis Technikabteilung wohl eifrig zum Testen verschiedenster Projektoren genutzt, was den lädierten Zustand von Bild und Ton erklärt. Trotzdem: Sehenswert!


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