Man And The Sea: Baudelaire Film Adaptation in Brittany

Man And The Sea: Baudelaire Film Adaptation in Brittany

Since my childhood I am fascinated by the sea: the view into the sheer infinite, full of reflections, wild and full of life. It leaves no human soul untouched, everyone seems to recognize a part of itself in it. Herman Melville‘s stage for American dreams gone insane in the personification of Captain Ahab, poets like Chateaubriand saw in it a “philosophical painting”. Of the latter, I filmed the poem La Mer in Brittany in 2010, and for the first time fell in love with the unreal, wild and seemingly untouched nature found there. Eight years later, in 2018, I again traveled to Brittany, this time to the southern area around Quiberon. There I was looking for a new film material and at the same time I wanted to break new ground.

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Zwei Schmalfilmabende in Dresden

Zwei Schmalfilmabende in Dresden

Halbzeit bei den Schmalfilmtagen in Dresden. Ich war mit einem Film im Found-Footage-Wettbewerb am Donnerstagabend vertreten und lies mir auch das Programm am Freitag nicht entgehen.

Wie immer waren die Beiträge bunt gemischt. Es gab “echte” Filmprojektionen in Super8 und 16mm, viele Filme wurden aber als digitale Fassung gezeigt.

Donnerstagabend

Auszug aus dem Festivalprogramm

Zur Eröffnung am ersten Abend gab es Amateurfilm in seiner reinsten Form: private Urlaubs-/Reisefilme eines Herrn Eisenhuth, ehem. Kapitän zur See, die sich in ihrer selbstironischen Machart von den üblichen Flohmarktfunden dieser Art abheben. Eine kleine Auswahl der Filme wurde im Original mit Super8-Projektor vorgeführt. In der Festival-Lounge gab es Abtastungen der übrigen Filme zu sehen.

Sehr interessant fand ich das darauffolgende Programm mit Filmen des amerikanischen Avantgarde-Filmers Stan Vanderbeek. Es wurden 16mm-Filmkopien projeziert, die eigens von der Film-maker’s Cooperative zur Verfügung gestellt und aus USA eingeflogen wurden.

Auszug aus dem Festivalprogramm

Hauptprogramm am ersten Abend war der Found-Footage-Wettbewerb. Hier gewann der bereits mehrfach preisgekrönte Film THE HOUSES WE WERE von Arianna Lodeserto sowohl den Publikums- als auch den Jury-Preis.


“In sensiblen Bildern nähert sich der Film dem Anliegen, ein historisches Phänomen auf seine Gegenwärtigkeit zu befragen. Der Film legt in einer überzeugenden Montage die Schicksale derer frei, die im offiziellen Diskurs fortwährend vergessen werden”, so die Jury am Donnerstag abend.

Den Abschluss am Donnerstagabend bildeten 4 Filme aus dem Köln-Kuba-Projekt der Kunsthochschule für Medien in Köln. Leider lief nur der letzte davon als 16mm-Kopie.

Auszug aus dem Festivalprogramm

Freitagabend

Der Freitagabend begann mit sperrigen Experimentalfilmen von Dore.O

Auszug aus dem Festivalprogramm

Der anschliessende Live-Vertonungswettbewerb bot deutlich leichter konsumierbare Filmkost. Stumme Heimfilme aus alter Defa-Produktion wurden in unterschiedlichsten Stilen vertont und zum Teil auch mit Geräuschen untermalt.

Die Gruppe “Bamd” – eine der beiden Siegergruppen

Den Abschluss in der Motorenhalle bildete dann ein Programm mit vier Filmen der tschechischen FIlmgruppe “Bullshit” aus den 80er/90er Jahren.

Im Programm angekündigt als Underground handelt es sich aber bei diesen Filmen vielmehr um Surealistischen Film in der Tradition eines Jan Svankmeier , mit dem die Filmgruppe “Bullshit” den Vergleich nicht zu scheuen braucht.

Nach Mitternacht ging es dann noch einen Häuserblock weiter in den Keller des Riesa Efau zur Trash-Film-Nacht mit “Perlen” auf 16mm.

Den Höhepunkt bildete ein Pferderennen als Installation mit 3 Normal-8-Projektoren. Dieser Animationsfilm wurde von Jan Nordsieck, einem der Mitorganisatoren des Festivals angefertigt

Noch das ganze Wochenende,

stehen bei den Dresdner Schmalfilmtagen neben dem Internationalen Wettbewerb am Samstagabend verschiedene Filmprogramme und mehrere Workshops auf dem Programm.

Es lohnt sich!

Workshop: Basics der analogen Filmproduktion

Im einem dreimoduligen Workshop „Filmproduktion Basics: der analoge Workflow“ der Filmwerkstatt Münster wird interessierten Filmemacher*innen die Möglichkeit geboten, die analoge Filmproduktion von der Vorbereitungsphase bis zur Endfertigung kennenzulernen. Dabei wird mit der Super16-Kamera Aaton S16 gedreht, Töne mit der Nagra 4L aufgenommen und das Material am Schnittplatz Steenbeck 6000 gesichtet und geschnitten.

An drei Wochenenden von März bis Mai 2019 finden Workshops statt, bei dem die Grundlagen der analogen Filmproduktion vermittelt werden.

Im ersten Modul  (Freitag 15.3. – Sonntag 17.03.) werden theoretische Grundlagen vermittelt und die technischen Geräte vorgestellt, Gefilmt wird auf Super 16mm.

Im zweiten Modul (Freitag 12.04 – Sonntag 14.04.) heißt es ‚hands on‘. Eine kurze vorgegebenen Szene wird von der Gruppe gedreht. Neben der Auflösung der Szene in einzelne Einstellungen wird die 16mm-Technik vorbereitet und geprüft, das Material eingelegt und das Tonequipment bereitgestellt.

Der Fokus des Workshops liegt hier nicht auf der dramaturgischen Arbeit, sondern im Kennenlernen des analogen Filmworkflows, Filmtechnik, und der produktionstechnischen Implikationen. Nur durch eine gezielte Auseinandersetzung mit den einzelnen Schritten ist ein Verständnis für die einzelnen Gewerke und Schritte möglich.

Das dritte Modul (Freitag 10.05. – Sonntag 12.05.) befasst sich mit der Postproduktion. Der entwickelte (Positiv-) Film und die auf Cordband überspielten Töne werden auf dem Schneidetisch gesichtet, Ton und Bild synchronisiert und geschnitten. Im Weiteren werden die einzelnen Arbeitsschritte (Negativschnitt, Tonmischung, 0-Kopie, Lichtkorrektur, Korrekturkopie, Vorführkopie) thematisiert. Zum Abschluss wird die Aufnahme auf einem Zweibandprojektor auf die Leinwand projiziert und besprochen.

Ziel ist es, die Technik, den Workflow und die ästhetischen Implikationen der analogen Filmproduktion zu vermitteln. Der Unterschied zwischen der analogen und digitalen Filmarbeit liegt im Wesentlichen in der Handhabung und der Beschaffenheit des Materials und nicht auf der erzählerischen oder dramaturgischen Ebene. Einige Berufsfelder in der analogen Produktion sind weggefallen bzw. haben sich massiv verändert. Analoge Produktionen finden industriell gar nicht oder nur noch am Rande statt. Im Bereich der ‚Bildenden Kunst’ hat der spezielle ‚Look‘ des fotografierten Materials häufig noch Anwendungsmöglichkeiten.

Die Dozenten sind Kameramann Peter Csaba und der ehemalige WDR-Produktionsgruppenleiter Wolfgang Schälte.

Veranstaltungsort ist der Seminarraum der Filmwerkstatt Münster, Am Hawerkamp 31, 48155 Münster.

Es werden mindestens 7, max. 10 Teilnehmer*innen gesucht. Die Teilnahmegebühr: 400,00, ermäßigt 380,00 Euro. Anmelden kann man sich hier.

Montagsseminar “Renaissance des Analogen – Film is back!”

Montagsseminar “Renaissance des Analogen – Film is back!”

Am 25. Februar 2019 von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr veranstaltet die “Film Commission Region Stuttgart” (eine Einrichtung zur Wirtschaftsförderung in der Region Stuttgart) eines ihrer “Montagsseminare” – diesmal zum Thema analoger Film. Kameramann Kyrill Ahlvers und der Regisseur und Editor Thomas Bergmann, die 2018 das neue Labor Silbersalz-Film” gegründet haben (vorgestellt in “Cine 8-16” Nr. 46, S. 8) zeigen bei dieser Veranstaltug, wie perforierter Film sich in die moderne Produktionslandschaft integrieren lässt und geben Tipps zur händischen Entwicklung von Filmmaterial. Anmeldung erforderlich!

Kostenbeitrag: 15 Euro (Einsammlung in Bar am Abend der Veranstaltung)

Ort: Das Gutbrod, Friedrichstraße 10, 70174 Stuttgart

Kontakt: Petra Hilt-Hägele

Super8 at Berlinale 2019

Super8 at Berlinale 2019

Die Kinder der Toten (“The Children of the Dead”) – a film project by Kelly Copper and Pavol Liska based on the novel by Elfriede Jelinek – consists of 8mm found footage material and newly shot scenes on Super8. The film premiered at this year’s Berlinale. A detailed report can be found here

Filming with Super8 cameras:

And here’s another trailer with found footage:

Memories of Eumig and Wiener Neudorf

Memories of Eumig and Wiener Neudorf

Wanted: Small format films from 1950 to 1980

100 years of Eumig – 1919, the company was founded, and with up to 7,000 employees in the 1970s was the largest company in Austria. In particular, film cameras and film projectors were manufactured by eumig. In 1981, the abrupt end came because the market for narrow film equipment collapsed worldwide. The famous brand, which would have turned 100 this year, is to be commemorated in May with a large film installation titled eumigFlimmern. That is why the municipality of Wiener Neudorf is calling on fellow citizens to make private small format films available for the project. About life in town and country, about family gatherings or excursions and especially about everything to do with Eumig.

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From Lomokino to Super 8: Rediscovering Celluloid

From Lomokino to Super 8: Rediscovering Celluloid

My celluloid adventure started in June 2013. After years of filming with DV and DSLR cameras, I was tempted to try something completely different. One day I came across the interesting Lomokino crank camera for 35 mm film. Filmmaker Apichatpong Weerasethakul had previously shot with it the stunning experimental film Ashes – the result inspired me and encouraged me to try it myself.

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