Man And The Sea: Baudelaire Film Adaptation in Brittany

Man And The Sea: Baudelaire Film Adaptation in Brittany

Since my childhood I am fascinated by the sea: the view into the sheer infinite, full of reflections, wild and full of life. It leaves no human soul untouched, everyone seems to recognize a part of itself in it. Herman Melville‘s stage for American dreams gone insane in the personification of Captain Ahab, poets like Chateaubriand saw in it a “philosophical painting”. Of the latter, I filmed the poem La Mer in Brittany in 2010, and for the first time fell in love with the unreal, wild and seemingly untouched nature found there. Eight years later, in 2018, I again traveled to Brittany, this time to the southern area around Quiberon. There I was looking for a new film material and at the same time I wanted to break new ground.

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Simplified Color Processing Forms

Simplified Color Processing Forms

In 1978, so more than 40 years ago, the photochemistry legend Patrick D. Dignan published a highly interesting script with the title
“How to Compound … Simplified Color Processing Formulas.

Unfortunately, this script is extremely hard to find, and the Dignan family has no further copies either.
Darkroom mate Adrian C. from England was so nice and scanned his copy, Filmkorn now makes it available as a searchable PDF download!

The document is very interesting. While it does not list the exact formulas of the original processes, they would be very difficult to recreate. Rather, it offers a variety of simplified and tried-and-tested alternative processes with often startlingly good (or even indistinguishable) results.

The collection includes recipes for alternatives to the C-41, C-22, E-6, E-4, E3, Agfachrome and some paper processes (including a developer for Cibachrome!).

Great reading, and a printout shouldn’t be missing in any ambitious lab. You can learn a lot here.

DigIt: The archive of everyday analogue life

DigIt: The archive of everyday analogue life

Digit is a WDR project in which new photos and films from everyday life of the past are added to a database every day.

Digit is designed to prevent these images and memories from being forgotten. Instead, we want to use Digit to save analog material into our digital age. Digit stands for digital, but at the same time is a prompt. Because “Dig it” is also English! So like treasure diggers, you’re supposed to sift and sort. You can make your material available to the general public via an upload at Digit or make it available to us for digitization.

A complete list of all the narrow films already digitized by Digit can be found here on Vimeo. It’s fun to let yourself drift there!

 

 

Cine Assist – ein erster Test

Schon seit einiger Zeit bietet Herr Bernhard Kipperer seinen “Cine Assist” auf seiner Webseite http://cineassist.filmcurl.com/ zum Kauf an. Auf dieser Seite findet man auch zahlreiche Anwendungsbeispiele als Video. Was bislang fehlte, war ein unabhängiger “Test” durch einen Nutzer. Und so wie es aussieht, darf ich den jetzt schreiben. Bislang habe ich zwar nur eine Funktion des “Cine Assist” wirklich mit Film in der Kamera genutzt, aber immerhin besser als nichts…

Aber fangen wir doch mal ganz am Anfang an: Der “Cine Assist” ist eine kleine Platine, die an den elektromagnetischen Fernauslöser der Kamera gehängt wird. Wichtig: Hat Ihre Kamera nur einen Anschluss für einen Drahtauslöser oder gar keinen Anschluss für einen Fernauslöser, dann können Sie das Gerät nicht nutzen. Bei besseren Kameras sollte jedoch ein entsprechender Anschluss vorhanden sein. Für einige Apparate brauchen Sie allerdings noch einen Adapter, z.B. für die Leicina Spezial.

Cine Assist (Mitte) mit USB-Connector (links) – die Batterie darf nicht eingelegt sein, während das Gerät am PC angeschlossen ist.

Die Platine lässt sich im einfachsten Fall per Batterie und über die zwei Knöpfe am Gerät betreiben. In dieser Variante kann man z.B. über den “Cine Assist” der Kamera “befehlen”, automatisch erst in 10s auszulösen und sich nach 15s wieder auszustellen. Man kann sich so also problemlos auch mal selbst filmen. Falls Ihnen dieses Feature bekannt vorkommt: Einige Schmalfilmkameras hatten so etwas schon fest eingebaut, z.B. die Super8-Kamera “Minolta XL 401”. Und für Kameras mit einem Anschluss für elektromagnetischen Fernauslöser gab es einst kleine, batteriebetriebene “Selbstauslöser” zu kaufen, z.B. den “Combi Timer” von hama. Selbst für Kameras mit Drahtauslöseranschluss gab es so etwas – allerdings mit Federwerk, z.B. der “Selbstauslöser Z“ vom VEB Feingerätewerk Weimar oder der “Cinefix” von Agfa-Gevaert.

Das Gerät lässt sich aber auch für Zeitrafferaufnahmen nutzen, da es auch als externe Zeitschaltuhr für Kameras mit Einzelbildaufnahme fungiert. Ja, auch das ist nicht neu, da es so etwas einst separat zu kaufen gab (z.B. als “Intervall-Timer” von hama) oder da es in einigen Kameras bereits integriert war, z.B. in der Super8-Kamera Canon 814XL-S.

Was ist nun also neu, bzw. anders? Zum einen funktioniert der “Cine Assist” quarzgenau, zum anderen ist er deutlich flexibler als die bisherigen Lösungen. Denn seine Fähigkeiten hängen hauptsächlich von der Firmware ab. Und in der neuesten Version ermöglicht diese sogar einen “Speed Ramp”, also eine Änderung der Bildfrequenz während der Aufnahme. Das war bis dato mit keiner Schmalfilmkamera möglich.

Und zum ganz anderen kann man den “Cine Assist” auch bequem per Bluetooth steuern, jedenfalls sofern man (im Gegensatz zu mir) ein Android-Handy/-Tablet besitzt, das “Bluetooth Low Energy” unterstützt. Die Software ermöglicht sogar eine parallele Tonaufnahme über das Mikrofon des Handys/Tablets.

Mit der entsprechenden Erweiterung kann man den “Cine Assist” aber auch an den USB-Port eines Windows-PC anschließen. Mit der entsprechenden Software von Herrn Kipperer kann man so flimmerfrei Videos auf Film überspielen. Denn die Videos werden einzelbildweise wiedergegeben und von der Schmalfilmkamera als Einzelbilder aufgenommen.

Die Nutzeroberfläche der Windows-Software.

Das Überspielen auf Video ist bislang das einzige Feature, das ich mit Film in der Kamera benutzt habe. Ein Problem dabei sind mögliche Reflektionen auf dem Bildschirm. Denn nicht nur der “Cine Assist” und seine USB-Erweiterung “blinken”, sondern z.T. auch die Kamera selbst, z.B. die “Aufnahmeleuchte” an der Nizo 4056, die im Handbuch als “Aktionssignal” betitelt wird. Auch Telefone etc. sollte man weiträumig entfernen.

Ein weiteres Problem ist der Windows-PC: Die Software deaktiviert weder die Energiesparmodi, die bei mir nach 10min den Bildschirm und nach 30min den ganzen Laptop ausgestellt hätten, noch bleibt das Bild sicher im Vordergrund. Damit also kein “es gibt neue Updates”-Fenster plötzlich die Aufnahme ruiniert, habe ich meinen Laptop sicherheitshalber vorher immer in den Flugmodus gestellt.

Wenn der Cine Assist am USB-Port angeschlossen ist, leuchten LEDs und das Display.

Als ein weiteres Problem hat sich die Batterie meiner Kamera, eine Nizo 4056, erwiesen: Wenn man die Kamera stundenlang aktiviert lässt und Einzelbilder aufnimmt, reicht mein Akku nicht für sieben Filmkassetten, sondern noch nicht einmal für eine…

Der Stromverbrauch meiner Nizo 4056 ist bei der Einzelbildaufnahme deutlich höher. Ich empfehle daher den Einsatz eines Netzteils, wenn man eine ganze Kassette belichten will.

Ein weiteres Problem entstand ebenfalls durch meine Kamera: Bei Einzelbildaufnahmen muss der Auslöser mindestens eine halbe Sekunde lang “gedrückt” werden. Andernfalls blinkt zwar das rote Aufnahmelämpchen, aber es findet keine Belichtung statt! Zum Glück hatte Herr Kipperer schon eine neue Version der Software fertig, bei der man unter “Expose” die Auslösedauer einstellen kann – bei meiner Nizo 4056 stelle ich hier sicherheitshalber 1s ein.

Die Nizo 4056 bietet einige Einstellmöglichkeiten für die Einzelbildbelichtung an. Am Wichtigsten ist aber der Hinweis mit dem Minimum von einer halben Sekunde.

Ich habe die Kamera zum Überspielen übrigens auf manuelle Belichtung umgestellt, da die Videos einige dunklere Szenen enthielten, die auch dunkel bleiben sollen. Zudem kann man bei der Nizo 4056 über die “Bilder pro Sekunde”-Einstellung die Belichtungsdauer der Einzelbildaufnahmen regulieren. Hier stellte ich die Kamera auf 16 2/3 Bilder pro Sekunde, was am besten zu den Helligkeitseinstellungen und zur Filmempfindlichkeit passte. (Wenn der Auslöser sowieso für eine ganze Sekunde lang betätigt wird, kann man ja ruhig auch mal etwas länger belichten, oder?)

Tja, was gibt es sonst noch zu sagen?

  • Ich habe den “Cine Assist” auch an anderen Kameras als der Nizo 4056 getestet, allerdings aus Kostengründen bislang immer ohne Film. Er funktionierte überall problemlos, selbst an meiner Fujica P2, bei der der elektromagnetische Fernauslöser nachträglich eingebaut wurde.
  • Ich nutze ein ca. 1,5m langes USB-Kabel, da sich meine Nizo 4056 erst ab 1m scharf stellen lässt.
  • Leider wird das Gerät ohne Gehäuse geliefert.
  • Ein Schwachpunkt des Geräts könnte der USB-Anschluss sein. Er wirkt zwar sehr stabil, aber ist er auch auf Dauer haltbar genug für Grobmotoriker wie mich?
  • Herr Kipperer antwortet extrem schnell auf eMails mit Fragen und hat seit dem Kauf schon einige neuere Firmware- und Windows-Software-Updates geliefert.

Noch Fragen? Dann bitte die “Kommentarfunktion” nutzen. Ich versuche, so schnell wie möglich zu antworten.

A smoke detector for the darkroom

A smoke detector for the darkroom

Many amateur lab workers have their darkroom in the basement or in the attic, but at least in places that are otherwise rarely used. In addition, there is often a lot of electrical equipment in a small-format-film-suitable darkroom, such as a heat plate, heated bain-marie, film dryer, sunlamp, lighting – and other things like e.g. an exhaust air system, a water lifting system, a radio or a water boiler.

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Zwei Schmalfilmabende in Dresden

Zwei Schmalfilmabende in Dresden

Halbzeit bei den Schmalfilmtagen in Dresden. Ich war mit einem Film im Found-Footage-Wettbewerb am Donnerstagabend vertreten und lies mir auch das Programm am Freitag nicht entgehen.

Wie immer waren die Beiträge bunt gemischt. Es gab “echte” Filmprojektionen in Super8 und 16mm, viele Filme wurden aber als digitale Fassung gezeigt.

Donnerstagabend

Auszug aus dem Festivalprogramm

Zur Eröffnung am ersten Abend gab es Amateurfilm in seiner reinsten Form: private Urlaubs-/Reisefilme eines Herrn Eisenhuth, ehem. Kapitän zur See, die sich in ihrer selbstironischen Machart von den üblichen Flohmarktfunden dieser Art abheben. Eine kleine Auswahl der Filme wurde im Original mit Super8-Projektor vorgeführt. In der Festival-Lounge gab es Abtastungen der übrigen Filme zu sehen.

Sehr interessant fand ich das darauffolgende Programm mit Filmen des amerikanischen Avantgarde-Filmers Stan Vanderbeek. Es wurden 16mm-Filmkopien projeziert, die eigens von der Film-maker’s Cooperative zur Verfügung gestellt und aus USA eingeflogen wurden.

Auszug aus dem Festivalprogramm

Hauptprogramm am ersten Abend war der Found-Footage-Wettbewerb. Hier gewann der bereits mehrfach preisgekrönte Film THE HOUSES WE WERE von Arianna Lodeserto sowohl den Publikums- als auch den Jury-Preis.


“In sensiblen Bildern nähert sich der Film dem Anliegen, ein historisches Phänomen auf seine Gegenwärtigkeit zu befragen. Der Film legt in einer überzeugenden Montage die Schicksale derer frei, die im offiziellen Diskurs fortwährend vergessen werden”, so die Jury am Donnerstag abend.

Den Abschluss am Donnerstagabend bildeten 4 Filme aus dem Köln-Kuba-Projekt der Kunsthochschule für Medien in Köln. Leider lief nur der letzte davon als 16mm-Kopie.

Auszug aus dem Festivalprogramm

Freitagabend

Der Freitagabend begann mit sperrigen Experimentalfilmen von Dore.O

Auszug aus dem Festivalprogramm

Der anschliessende Live-Vertonungswettbewerb bot deutlich leichter konsumierbare Filmkost. Stumme Heimfilme aus alter Defa-Produktion wurden in unterschiedlichsten Stilen vertont und zum Teil auch mit Geräuschen untermalt.

Die Gruppe “Bamd” – eine der beiden Siegergruppen

Den Abschluss in der Motorenhalle bildete dann ein Programm mit vier Filmen der tschechischen FIlmgruppe “Bullshit” aus den 80er/90er Jahren.

Im Programm angekündigt als Underground handelt es sich aber bei diesen Filmen vielmehr um Surealistischen Film in der Tradition eines Jan Svankmeier , mit dem die Filmgruppe “Bullshit” den Vergleich nicht zu scheuen braucht.

Nach Mitternacht ging es dann noch einen Häuserblock weiter in den Keller des Riesa Efau zur Trash-Film-Nacht mit “Perlen” auf 16mm.

Den Höhepunkt bildete ein Pferderennen als Installation mit 3 Normal-8-Projektoren. Dieser Animationsfilm wurde von Jan Nordsieck, einem der Mitorganisatoren des Festivals angefertigt

Noch das ganze Wochenende,

stehen bei den Dresdner Schmalfilmtagen neben dem Internationalen Wettbewerb am Samstagabend verschiedene Filmprogramme und mehrere Workshops auf dem Programm.

Es lohnt sich!

Eastman 7222 Double-X: Reversal development

Eastman 7222 Double-X: Reversal development

Many small gauge film makers do not even know that there is a Double-X between the (now discontinued) Plus-X and the still very popular Tri-X. As the name suggests, its sensitivity lies between these two popular classics. However, it was introduced only in 1959, after the Plus-X (1938) and after the Tri-X (1954). In 1964, it was followed by the highly sensitive 4-X, which existed until 1990.

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Making the Agfa Microflex ready for Provie and E100D

Making the Agfa Microflex ready for Provie and E100D

 

For some time now, one of my cameras piling up is a Agfa Microflex 100, which seems to be still working flawlessly. At the very least, test shots with expired, self-developed Moviechrome film have yielded impeccable results.

The Microflex with its metal case is very well made and with its small dimensions an ideal pocket camera to follow you anywhere. I was really eager to use it with up-to-date colour reversal material with 100 ASA sensitivity and daylight sensitization, but the Agfa Microflex 100 is only designed for use with 40 ASA tungsten films – the standard film material at the time:

The film sensitivity is fixed at 40 ASA, a sensor is missing in the cassette compartment for sensitivity detection or even the possibility of manual setting of film sensitivity.

Exposure measurement of the Microflex 100 is not happening through the lens but by an external exposure meter placed above the lens. I took advantage of this circumstance in order to be able to correctly expose 100 ASA films: By using a neutral density filter with a factor of 2 (ND2) in front of the lens, the amount of light entering is reduced by 50%, which corresponds to the use of a film with 50 ASA instead of 100 ASA. This comes close enough to the camera-based sensitivity of 40 ASA to be able to expect correctly exposed shots.

However, the camera lens does not have a filter thread and due to the focus adjustment design, there is also no way to use a snap-on filter.

I helped myself with a 35.5 mm (1.4″) diameter filter, which gets mounted reversed (flipped) on the lens and is fixed with tape, in such a way that the sharpness setting is still possible without hindrance.

A filter with a diameter of 35.5 mm (1.4″) fits on the lens of the Microflex 100 when mounted reversed
The neutral density filter, mounted flipepd, here still without adhesive tape fixation – if the sharpness setting was activated, it would fall down
Fixing the filter with a tape cut out – sharpness markings excluded

Now it was still necessary to outsmart the fixed “artificial light mode” of the camera and to pan out the daylight filter. The Microflex 100 also lacks a switch available for most other cameras. The filter can only be disabled in a cumbersome way if a contact is pressed at the bottom of the tripod thread with a sufficiently long screw. Appropriate screws are available in various versions in the online photo accessories stores.

Warning: The usual tripod filter screws are too short and do not disable the daylight filter reliably!

 

 

 

The three threaded screws to the left of the picture are sufficiently long with about 10 mm screw length each. Right for comparison a usual tripod screw with too short thread.

The first Fuji Provie meanwhile ran amazingly smoothly through this modded Agfa Microflex 100, without the film jamming not uncommon to this film stock. After the development of the film by Frank Bruinsma, it will become clear whether these measures have had the desired effect.


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