“Canon Filmschule”: Bremen Hbf, 1979, auf Super 8

“Canon Filmschule”: Bremen Hbf, 1979, auf Super 8

Eine sehr schöne Perle: 1979 reiste Canon noch mit einem eigens dafür eingerichteten Eisenbahnwaggon durch Deutschland, um interessierten Filmern Grundlagen und erweiterte Techniken zu vermitteln, die natürlich mit den gebotenen Canon-Produkten ganz besonders einfach waren…
Beachtlich auch, dass Kodak die Filme über Nacht entwickelt hat. Damals liefen in Stutgart wohl noch einige K-14 Maschinen… Read More

1. Bremer Super-8-Workshop

1. Bremer Super-8-Workshop

Das Filmbüro Bremen e.V. und CITY 46 Kommunalkino Bremen e.V. rufen zum Mitmachen auf!

8a239cd2efAm ersten Bremer Super-8-Workshop und anschließendem Super-8-Abend auf der Breminale können Profis wie Amateure teilnehmen. Die Teilnahme-Gebühr für den dreitägigen Workshop (inklusive Filmrollen und Material) beträgt 60 Euro, ermäßigt 40 Euro. Der Workshop findet statt von Freitag, 18. Juli bis Sonntag, 20. Juli. Der Super-8-Abend geht dann am 23. Juli über die Breminale-Bühne.
Anmeldungen sind ab sofort unter super8@filmbuero-bremen.de möglich. Read More

Ganz viel Super 8: This ain’t California

Ganz viel Super 8: This ain’t California

411230_410181689013528_570740422_oEin fiktionaler Dokumentarfilm mit ganz ganz viel Schmalfilm: Berichtet wird über die Skater-Szene (Rollbrett-Gemeinschaft?) in der DDR.

Marten Persiel schildert die Geschichte dreier Jugendlicher um Denis „Panik“ Paraceck, die in der DDR bereits mit jungen Jahren das Rollbrett-Fahren für sich entdecken, immer weiter professionalisieren und schließlich ein Teil der internationalen Szene werden, bis sie sich nach dem Mauerfall 1989 aus den Augen verlieren.

Details über den Film sollte man unbedingt erst recherchieren, nach dem man ihn gesehen hat. Jeder Spoiler macht ihn ein Stück kaputt, und ihn einfach nur zu sehen macht viel Freude.

Inklusive Auftritt russischer DS8-Kameras!

Jetzt in der ARD Mediathek ansehen!

Workshop in Berlin: SW-Entwicklung von Super 8 Film

Workshop in Berlin: SW-Entwicklung von Super 8 Film


Im Rahmen des 48 Stunden Neukölln Festivals vom 27.-29. Juni 2014 bietet Labor Berlin einen interessanten Workshop an:

Labor Berlin präsentiert: Mach deinen eigenen S8 Film

Am Samstag um 11h beginnt der von Labor Berlin unterstützte Super8 Workshop – ihr dreht einen eigenen 3 1/2 Minuten Film & lernt wie man ihn entwickelt. Am späten Sonntag Nachmittag werden die entstandenen Filme gezeigt. Beitrag für Materialverbrauch ist 20 Euro, es ist ein Schnellkurs für jedes Erwachsenenalter. Begrenzte Teilnehmerzahl, bitte bis zum 19.6. anmelden bei verena@wolfberlin.org
Bringt ein bisschen Zeit mit, da das Entwickeln nur in kleinen Gruppen möglich ist.


LaborBerlin presents: Make your own Super8 film

Learn how to develop and shoot your own Super8 film, supported by Labor Berlin. We start the workshop on Saturday at 11am, you will shoot a 3 1/2 minute film and develop it. On Sunday afternoon we’ll show the finished work. There’s a 20 Euro charge for the film materials, the course is suitable for all grown ups. Please pre-register until 19.6. via email verena@wolfberlin.org as there’s a limited number of places available. Bring along a bit of time, as the developing is only possible in small groups.

Filmkorn Video Tutorials: Do it yourself!

Filmkorn Video Tutorials: Do it yourself!

Filmkorn hat jetzt einen eigenen Youtube-Kanal, auf dem zunächst kleine Tutorial-Videos zu Tricks und Kniffen rund um die Selbstverarbeitung von Schmalfilm gezeigt werden.
Durch selbermachen lässt sich eine Menge Geld sparen und das Hobby macht auch gleich noch mal mehr Spaß.

Am besten den Kanal jetzt gleich abonnieren und so keine neuen Produktionen mehr verpassen. 🙂

Bisher im Angebot sind folgende drei Filme:

[responsive_youtube http://www.youtube.com/watch?v=7VeydcbkRRY]

[responsive_youtube http://www.youtube.com/watch?v=vacraSt3ZVk]

[responsive_youtube http://www.youtube.com/watch?v=d4SWYGfcfB0]

Viel Spaß!

Mit der Bolex im Narrenturm

Mit der Bolex im Narrenturm

Das Wettbewerbsprogramm der 15. Schmalfilmtage in Dresden.
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Zum Abschluss der 15. Schmalfilmtage stand am vergangenen Samstagabend der Wettbewerb auf dem Programm.
Von 132 eingereichten Arbeiten wurden nach einer internen Vorauswahl durch das Festival-Team 13 Filme im Wettbewerbsprogramm gezeigt.
Einziger gemeinsamer Nenner dieser Filme war, daß alle im Original auf Schmalfilm, also auf 8mm (Super8) oder 16mm breitem Filmmaterial gedreht wurden. Die weitere Bearbeitung der Filme fand zum überwiegenden Teil nach Abtastung des Filmmaterials in digitaler Form statt.
So wurden lediglich zwei 16mm-Filme und ein Film im Super8-Format traditionell mit Filmprojektor vorgeführt. Alle anderen Filme wurden als digitale Datei über Beamer gezeigt.

Die Projektoren-Armada der Schmalfilmtage unter der historischen Dachkkonstruktion der Motorenhalle. Beim Wettbewerbsprogramm kamen die Gerätschaften leider kaum zum EInsatz.

Die Projektoren-Armada der Schmalfilmtage unter der historischen Dachkonstruktion der Motorenhalle.
Beim Wettbewerbsprogramm kamen die Gerätschaften leider kaum zum Einsatz.

Hintergrund, Entstehung und Anspruch der gezeigten Filme hätte nicht unterschiedlicher sein können.
Die dreiköpfige Jury, bestehend aus Katrin Küchler -Festivalleitung Filmfest Dresden, Naren Wilks -Künstler und Filmemacher aus England (unmittelbar vor dem Wettbewerbsprogramm mit einer eigenen Werkschau vertreten) und Hannes Schönemann -Regisseur/Filmemacher aus der ehemaligen DDR, hatte so die schwierige Aufgabe Filme miteinander zu vergleichen, die letztlich nicht vergleichbar sind:
Von einer Profi-Produktion der HFF München über Musikvideos, Experimentalfilme, Found-Footage-Mash-Ups bis hin zu den Amateur-Schmalfilmen von David Pfluger und Dagie Brundert reichte das Spektrum der gezeigten Filme.

“The HandEye (Bone Ghosts)” von Anja Dornieden und Juan David Gonzales Monroy (was für ein Name für einen Filmemacher!) wurde von der Jury zum Gewinner des Wettbewerbs gekürt.
Eine bewusst mutige Entscheidung für einen Film, der konsequent analoge Filmtechnik und vor allem experimentelle Selbst-Entwicklungstechniken verwendet, um damit sein sperriges Thema zu gestalten.
Mit bei der späteren Filmentwicklung verfremdeten Aufnahmen von beklemmend-morbiden Artefakten aus drei Wiener Museen, darunter die pathologisch-anatomische Sammlung im Narrenturm wird im wahrsten Sinne des Wortes der Geist einer spiritistischen Sitzung des Dichters Robert Musil mit Sigmund Freud Anfang des 20. Jahrhunderts beschworen.
Jegliche Foto- und Filmaufnahmen sind im Narrenturm verboten. Die Aufnahmen mit einer Bolex H16 wurden dort heimlich gemacht.
Dies wurde von den beiden persönlich anwesenden Filmemachern auf sehr angenehm zurückhaltende und bescheidene Weise anschaulich geschildert.
Auch die von ihnen bei der Selbstentwicklung des S/W-Filmmaterials eingesetzten Solarisations- und Negativ/Positiv-Techniken wurden von ihnen kurz angerissen.
Die Entwicklung des Filmmaterials wurde von den beiden Filmemachern im LaborBerlin ausgeführt, einem Filmkollektiv mit eigener Laborausstattung, dem sie seit 2010 angehören.
Der Preisträger-Film wurde selbstverständlich als 16mm-Filmprojektion mit Filmprojektor vorgeführt.

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