Konfektionierungshilfe für Super 8 Filmwickel aus dem 3D-Drucker

Konfektionierungshilfe für Super 8 Filmwickel aus dem 3D-Drucker

Bisher habe ich meine Super 8 Filmwickel für die wiederbeladbaren Super 8 GK-Kassetten immer mit einer umgebauten Laborspule und einem Kassettenfilmkern hergestellt. Leider war diese Methode sehr unsicher und mickrig. Als mir letztens der fast volle Filmwickel von der Konfektionierungshilfe abgefallen ist und Bandsalat verursachte, hatte ich die Nase davon endgültig voll. 

Weiterlesen

Spulendornadapter: DS 8 10m Spule auf 16mm Umroller

Spulendornadapter: DS 8 10m Spule auf 16mm Umroller

Jeder, der sich DS 8 oder D8 Filmmaterial von einer großen 30,5m 16mm Tageslichtspule auf kleine Kameraspulen abrollen will, kennt das Problem: Eine 10m D8 Spule passt einfach nicht auf den 16mm Umroller. Es gibt aber zwei “Notlösungen“:

  1. den Film per Hand umrollen (“Handmethode“)
  2. den Film mit irgendeiner Kamera umrollen

Die Handmethode dauert leider ewig, und mit einer Kamera finde ich es einfach unkonventionell. Aber es muss doch eine Lösung geben. Und ja: Die Lösung sind einfach zwei Adapter, die auf  fast jeden 16mm Umroller passen sollten. Der linke ist dafür da, den Spulendorn, auf dem die 30m-Spule sitzt, zu verlängern. Der rechte ist ähnlich wie der linke aufgebaut. Nur, dass dieser die 10m D8-Spule aufnimmt.

Weiterlesen

Justage der Empfindlichkeit bei den kleinen Nizos

Justage der Empfindlichkeit bei den kleinen Nizos

Neben den großen Silberlingen von Nizo wie S560 oder der 801 gibt es noch die kleine Baureihe mit kleinen, aber feinen Super8-Kameras wie der 136, S30, S128. Ich liebe meine 156 macro als handliche und leichte Reisekamera. Sie ist hier im Artikel abgebildet.

Das große Manko dieser Kameras ist, dass die Belichtungsautomatik nur für 160/40ASA Kunstlichtfilme ausgelegt ist. Heute sind allerdings 100ASA-Filme am verbreitetsten. Allenfalls der Vision 50D ließe sich halbwegs korrekt mit der Kamera belichten.

Die kleinen Nizos haben nur einen Stift zur ASA-Abtastung. Wird der Stift durch die Kassette gedrückt, wird ein Graufilter vor die Photodiode des Belichtungsmessers geschwenkt. Die Umschaltung zwischen 25/100ASA-Tages- und 40/160ASA Kunstlichteinstellung erfolgt leider auch nur dadurch, dass durch den Tageslichtfilter mitgemessen wird. Es wird zwar durch einen weiteren Stift die Kunstlichkerbe der Kassette ausgelesen, aber es wird dann nur rein mechanisch der Tageslichtfilter ausgeschwenkt gehalten. Es ist nicht so wie bei vielen anderen Kameras, dass durch Wahl der Tageslichteinstellung und gleichzeitigen Ausschwenken des Filters die Kamera auf 100ASA gestellt werden kann. Die Kamera belichtet auf 40/160ASA. So lässt sich keine 100ASA Kassette sinnvoll belichten.

Weiterlesen

ORWO C 9165 Entwicklung in nachgebauter Chemie

ORWO C 9165 Entwicklung in nachgebauter Chemie

Es begann vor einen anderthalb Jahren als die verrückte Idee hatte die ORWO C 9165 Chemie selbst anzusetzen. Da gab es nur zwei Probleme:

  1. Da das Rezept auf russisch ist musste ich es übersetzen. Hätte ich nur nicht den doofen Microsofttranslator (BING) genommen… Der übersetzt richtig schlecht. Ein paar Monate später versuchte ich den Google-Übersetzter und siehe da, alle Chemienamen wurden richtig geschrieben.
  2. In dem Prozess wird ein Stoff verwendet, der ugs. CD-1 genannt wird. Der richtige Name ist: Diethyl-p-phenylendiaminsulfat. Das schwer zu beschaffen ist. An dem Punkt gab ich auf… Doch dann (Mrz. 2016) bekam ich es doch…

Als die “CD-1-Quelle“ gesichert war, bestellte ich für rund 110€ Rohchemie. Als alles zusammen war, begann ich damit alles anzusetzen. Als dies getan war, belichtete ich einen ORWO Chrom UT 15 und entwickelte diesen. Er kam blank aus der Entwicklung. Aber davon lies ich mich nicht unterkriegen und belichtete 2 Wochen später noch einen UT 15. Der wurde Perfekt. Seit dem habe ich etliche UT 15, Agfachrome, Revuechrome in diesem Prozess entwickelt. Teilweise gut und schlecht.

Weiterlesen

LaborBerlin 2.0 – Rettet die Rings-Maschinen!

LaborBerlin 2.0 – Rettet die Rings-Maschinen!

[responsive_vimeo http://vimeo.com/153073550]

Die traurige Nachricht ging schon vor einiger Zeit um: Helmu Rings Firma „Film 16“ musste Ende Oktober letzten Jahres nach über 50 Jahren das Gewerbe abmelden und damit weitgehend die Pforten schliessen. Nun plant LaborBerlin, das rührige Kollektiv aus Filmemacher_innen, Künstler_innen und Enthusiasten, die von Herrn Rings entwickelten und bestens gewarteten Entwicklungs- und Kopiermaschinen zu kaufen, um sie in Benutzung zu halten.

Geplant ist es, das benötigte Kapital dafür über Crowfunding einzusammeln.

Jeder Euro hilft dabei!

Und tolle Belohnungen bekommt man als Unterstützer ausserdem.

Also nicht zögern und gleich spenden, um diese einmalige Chance Wirklichkeit werden zu lassen. Wäre das nicht phantastisch, wenn die hervorragenden Rings-Maschinen zukünftig jedem interessierten Filmemacher, Künstler und Kreativen zugänglich werden?

Also los!

phmydtfky1yzka28dely

Super 8 Schwarzweiss Umkehrentwicklung selbst gemacht

Super 8 Schwarzweiss Umkehrentwicklung selbst gemacht

Der Filmkorn-Erklärbär war wieder da und hat ein lange gewünschtes Tutorial-Filmchen gemacht! Heute geht es um die SW-Umkehrentwicklung von Schmalfilm in hervorragender Qualität bei geringen Kosten.

Wir setzen die benötigte Chemie an und erklären alle notwendigen Schritte. Der Prozess ist natürlich auch für brillante SW-Dias geeignet.

[responsive_youtube http://www.youtube.com/watch?v=OvGCaZy_kUY]

Kurzer Prozess: Uralte Ablauffilme gefügig machen

Kurzer Prozess: Uralte Ablauffilme gefügig machen

Auf der Filmbörse in Deidesheim erstand ich dieses Jahr 20 Rollen Kodak DS8-Film für einen mittleren, zweistelligen Betrag. Mehr hätte ich auch nicht bezahlt, denn es war völlig unklar, um was für Material es sich handelte. Die Kodak-typische Verpackung war spärlich beschriftet: „Eastman Ektachrome commercial Film SO-425“ war alles, was der Karton neben der kryptischen DS8-Kennzeichnung „16/8S 2R 1-4“ hergab. Weiterlesen

E6 für Ektachrome VNF Filme optimieren

E6 für Ektachrome VNF Filme optimieren

In den 70er Jahren gab es von Kodak eine ganze Palette Filme aus der VNF-Reihe, zumeist im 16mm Format. VNF steht dabei für „Video News Film“, trotz des Namens natürlich chemischer Film. VNF war vor allen für die schnelle Dokumentation gedacht. Die Materialien sind schnell (bei Typ 7251 immerhin 400 ASA Tageslicht, eine gern genommene Empfindlichkeit), recht flach (was der Sendbarkeit zugute kam) und waren zudem relativ leicht und schnell zu entwickeln (kein Remjet, zudem ein Prozess, den man ggf. auch mit kochender Chemie fahren konnte, wenn es sehr eilig war). Körnig sind sie auch, denn für Sendungen in den damaligen Fernsehstandards spielte das Korn keine Rolle. Weiterlesen


1 2 3