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Kurzes, dreckiges Vergnügen: Der Créative 50D aus Frankreich

Kurzes, dreckiges Vergnügen: Der Créative 50D aus Frankreich
Hübsch bunt: Die korrekt gekerbte Kodakkassette
Hübsch bunt: Die korrekt gekerbte Kodakkassette

Seit einer Weile bietet die knallbunte Webseite Super8France.com einen ominösen Farbumkehrfilm an: Der „Créative 50D“ ist für überraschend günstige €23.99 zzgl. Versandkosten zu haben. Da der Versand nach Deutschland mit 20€ recht teuer ausfällt, musste filmkorn.org fast €45 für die Testkassette bezahlen. Es lohnt sich also, bei Interesse eine größere Bestellung mehrerer Kassetten zu tätigen.

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sOund-Film 2015 (Re-Animator)

sOund-Film 2015 (Re-Animator)

Weltweit können seit mehr als 20 Jahren Super-8-Liveton-Filmkameras aufgrund der Produktionseinstellung der Sound-Kassette nicht mehr für Tonfilm-Aufnahmen genutzt werden und verstauben seither ungenutzt in Opas eichernen Wohnzimmerschränken.
Weltweit? Nein. Ein paar unerschütterliche Analogfilmer halten ihre Tonfilmkameras einsatzbereit, um sie im richtigen Moment wieder zu aktivieren.
So wie ich es nun vorhabe mit einem Bauer-Boliden aus der letzten Fertigungscharge und einigen Revuechrome-Soundfilmen, abgelaufen 1993…..

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Super 8 Schwarzweiss Umkehrentwicklung selbst gemacht

Super 8 Schwarzweiss Umkehrentwicklung selbst gemacht

Der Filmkorn-Erklärbär war wieder da und hat ein lange gewünschtes Tutorial-Filmchen gemacht! Heute geht es um die SW-Umkehrentwicklung von Schmalfilm in hervorragender Qualität bei geringen Kosten.

Wir setzen die benötigte Chemie an und erklären alle notwendigen Schritte. Der Prozess ist natürlich auch für brillante SW-Dias geeignet.

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Kurzer Prozess: Uralte Ablauffilme gefügig machen

Kurzer Prozess: Uralte Ablauffilme gefügig machen

Auf der Filmbörse in Deidesheim erstand ich dieses Jahr 20 Rollen Kodak DS8-Film für einen mittleren, zweistelligen Betrag. Mehr hätte ich auch nicht bezahlt, denn es war völlig unklar, um was für Material es sich handelte. Die Kodak-typische Verpackung war spärlich beschriftet: „Eastman Ektachrome commercial Film SO-425“ war alles, was der Karton neben der kryptischen DS8-Kennzeichnung „16/8S 2R 1-4“ hergab. Weiterlesen

Farb-Umkehrentwicklung mit original Orwo-Chemie

Farb-Umkehrentwicklung mit original Orwo-Chemie


Für die Entwicklung von Farbumkehrfilmen steht aktuell nur Chemie für den E6-Prozeß zur Verfügung. Dieser Prozeß ist für die alten Emulsionen der Orwochrome-Farbumkehrfilme nicht der ursprünglich gedachte, dennoch lassen sich mit entsprechenden Modifikationen bei Temperatur und Entwicklungszeiten (die „24°/20 Minuten_Methode“) gute Ergebnisse erzielen.

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Super-8 beim Popkultur-Festival Regensburg

Super-8 beim Popkultur-Festival Regensburg

Das Team der Regensburger Kurzfilmwoche präsentierte beim
Popkultur-Festival am vergangenen Wochenende in zwei Programmen eine Auswahl von Kurzfilmen aus dem Regionalfenster der letzten 15 Festivaljahre.
Beutel_von_aussen
Ich hatte das Vergnügen an beiden Abenden mit einem Super-8-Film den Anfang zu machen.
Da mir die „echte“ Filmprojektion meiner Filme mit Filmprojektor sehr wichtig ist, führte ich selbst mit eigenem Projektor vor.
Die Programme wurden im Kinoraum des AKF – Arbeitskreis Film – gezeigt – ein kleines aber feines Studiokino, untergebracht unter dem massiven historischen Gebälk des „Leeren Beutel“, eines ehemaligen denkmalgeschützten mittelalterlichen Getreidespeichers.
Bis vor wenigen Jahren wurde hier mit zwei 35mm-Projektoren von Meopta sowie einem Bauer-16mm-Projektor analog projeziert.
Mittlerweile hat aber auch hier die Digitalisierung Einzug gehalten. Dem monströsen digitalen Abspielgerät haben ein 35mm- und der 16mm-Projektor weichen müssen. Für meinen S8-Projektor war im räumlich sehr beengten Vorführraum kein Platz.
Der Projektor wurde daher im Kino aufgebaut und machte dadurch das für die meisten Zuschauer unbekannte Medium Schmalfilm aus der Nähe erlebbar.

Langsam füllt sich der Zuschauerraum im "Leeren Beutel"

Langsam füllt sich der Zuschauerraum im „Leeren Beutel“

Der erste Programmabend am Freitag wurde eröffnet schwarzweiß und stumm, untermalt nur vom Rattern des Projektors.

Am Samstagabend – das kleine Kino war mit über 70 Personen voll besetzt – wurde meine Hommage an die Horror- und Science Fiction-Filme der 50er und 60er Jahre vorgeführt.

Nach der Vorführung der Filme hatte ich jeweils kurz Gelegenheit dem Publikum etwas über die beiden Filme und Schmalfilm im Allgemeinen zu erzählen, bevor das Programm mit digital gedrehten Kurzfilmen fortgesetzt wurde.

Ich möchte mich auf diese Weise bei Stefan Brendel, langjähriger Filmvorführer des AKF, bedanken, der mich an beiden Abenden souverän beim Auf- und Abbau des Projektors unterstützt hat.