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Cine 8-16 – Ausgabe 30 ist da

Cine 8-16 – Ausgabe 30 ist da

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Es gibt immer noch eine Zeitschrift, die regelmäßig erscheint und sich rund um den Schmalfilm dreht: Die Cine 8-16. Ein Abo lohnt sich in jedem Fall und kostet nur €39.-! Dazu einfach das Bestellformular ausfüllen und einsenden. Auch die meisten Einzelhefte der Vergangenheit sind noch verfügbar und zeitlos lesenswert!


Aus dem Inhalt:

  • Cineworld: Neues aus der Schmalfilm-, Hobby- & Kinowelt
  • Logma[r]nia in Deidesheim: – Die zweite Filmbörse stand ganz im Zeichen der neuen Super-8-Kamera von Logmar
  • Aus gegebenem Anlass – Ronald Vedrilla über Belichtungsarten bei Super-8-S/W-Filmen
  • Plastilin-Monster auf Super-8 – Terry Lagler hat seine SciFi-Kino-Idole mit der S8-Kamera zum Leben erweckt
  • Monster, Mumien, Perry Rhodan: Für den Filmemacher und Regisseur Sven Knüppel begann alles mit Super-8
  • Wanderkino im Elsass: Eberhard Nuffer hat eine 35mm-Oase inmitten der digitalen Kinolandschaft entdeckt
  • Klassiker in neuem Glanz: Über eine Filmrestauration der aufwändigen Art berichtet Uwe-Manfred Klein
  • Alles ist gut! Joachim Polzer, Filmemacher, Verleger, Festival-Kurator und Mitbegründer der größten Online-Filmdatenbank IMDB, realisierte sein Erstlingswerk auf Super-16
  • Es werde Licht: 150-Watt-Turbo für S8-Filmprojektoren – Friedemann Wachsmuth hat seinen Noris-Projektor auf höhere Bildausleuchtung umgerüstet
  • Calella 2014: Die weltweite 9,5mm-Fangemeinde traf sich bei ihrem Jahresmeeting u.a. am malerischen Wirkungsort des Malers Salvador Dalí
  • Heurtier? Wie war nochmal der Name? Michael Ritter über die Geschichte und Projektorenmodelle des französischen Filmgeräte-Herstellers
  • Filmreport S8 / 16mm, u.a.: Spielfilm-News aus Deutschland, VistaVision-Werbespot, Pathé-News 1962, neue 007-Pretitle-Sequenz
  • S8-Spielfilm-Retro: “Lassie – Held auf 4 Pfoten” (Courage Of Lassie; USA 1946), “Hüter des magischen Schwertes” (Hawk The Slayer; GB 1980), Laurel & Hardy in “Two Tars” (USA 1928)
  • 16mm-Retro: „Cheeck & Chong: Jetzt raucht gar nichts mehr“ (Still Smoking, USA 1983)
  • plus Veranstaltungshinweise, kostenloser Kleinanzeigenmarkt uvm.

„Cine 8-16“ ist trotz professioneller Aufmachung (DIN A4, farbiger Offset-Druck, Hochglanzpapier) keine kommerzielle Publikation, sondern erscheint als Informationszeitschrift der Arbeitsgemeinschaft Amateurfilm & Kino sowie der Arbeits- und Interessengemeinschaft Celluloidfilm und wird zum Selbstkostenpreis abgegeben. Alle Mitwirkenden und Autoren arbeiten unentgeltlich im Dienste des Hobbys um den perforierten Film. Kontaktadressen finden Sie auf unserer Webseite www.celluloidfilm.de

Reparatur Links & Adressen

Profis

Alle Marken Beaulieu Nikon
Siegfried Munder
Feinmechanikermeister
Spengerstraße71
D 31785 Hameln
Tel. 05151/67278
Manfred Rehberger
Leutersbergstraße 25
D-69250 Schönau
06228 – 10 94
E. Piehler
Kameraservice und Filmtechnik
Nachtweide 13
64569 Nauheim
Tel. 06152/807938
Projektoren
Josef Grassmann
Cecilienstraße 4
D-53773 Hennef
Tel. 02242/84004
(Hinweis: längere Bearbeitungszeiten)

Do it yourself


Weitere Links und Adressem zum Thema Reparatur sind immer gern genommen – bitte unten in die Kommentare posten, ich ergänze diese Seite dann!

Schmalfilmertreff in Erlangen

Schmalfilmertreff in Erlangen

Erlanger Schlosspark

Erlanger Schlosspark

Mit einer Suchanzeige im Filmvorführerforum fing es an: Das Bayerische Fernsehen suchte aktive Schmalfilmer aus Oberbayern für eine Reportage. Ich wohne zwar schon seit vielen Jahren nicht mehr in Oberbayern sondern jetzt im Frankenland, also im Norden von Bayern, dennoch antwortete ich auf die Suchanzeige – und erlebte eine Überraschung: Der Redakteur war ein ehemaliger Mitschüler aus meiner Schulzeit im Gymnasium in Garmisch-Partenkirchen. Damit nicht genug: Wir hatten damals sogar in den gleichen Arbeitsgemeinschaften „Schmalfilm“ und „Fotolabor“ in den 1970er Jahren mitgemacht! Gute Voraussetzungen also, um schnell einen guten Draht zu haben. Und so kam es, dass die geplante Reportage am Samstag, dem 21. Juni 2014 in Erlangen entstand.

Lagebesprechung

Lagebesprechung

Mit Forumsmitglied „Regular8“ (Bernhard Plank), Entwicklungs-Freak Friedemann Wachsmuth, meinem neunjährigen Sohn und mir stand eine kleine Mannschaft aus vier aktiven Schmalfilmern am Samstagmittag ab 12:30 in Erlangen bereit, um den BR bei seiner Reportage zu unterstützen. BR-Freelancer Matthias von Mutius wurde dabei von seinem 18 jährigen Sohn Joschi als Kamera- und Ton-Assistent unterstützt. Nach einer Vorbesprechung beim Mittagessen, die natürlich zu einer ausgesprochenen Fachsimpelei über Schmalfilm wurde, zogen wir in den nahegelegenen Schloßpark, wo wir im Teilbereich der barocken Schloßanlage mit dem Aufbau der Technik begannen. Ausgestattet mit einer Nikon R10 Super Zoom, einer Canon 814 XL, zwei großen Nizo-Silberlingen (S560 und 801), einer kleinen Doppel8 Bolex C8 und einer Wundertüte voller ADOX-Kassetten und Foma Doppel8-Material begannen wir unsere Aufnahmen. Jeder filmte jeden und jeder jeden beim Filmen und so entstanden naturgemäß neben vielen Aufnahmen aus dem Bereich der barocken Schloßanlage und der Erlanger Altstadt viele Making-of-Filme. Auch BR-Mann Matthias von Mutius griff neben der modernen Reportage-Technik selber zur Bolex C8 und filmte mit klassischer Filmtechnik eine Vielzahl von Szenen, die er in seine Reportage mit einzuschneiden beabsichtigt.

Auch im Keller wird noch gefilmt

Auch im Keller wird noch gefilmt

Bei mir Zuhause angekommen, verwandelte Friedemann den Keller flugs in eine Entwicklungsanstalt. Die Sauna wurde mit Hilfe von etwas Alufolie und Gaffertape zur Dunkelkammer und die Waschküche zum Nassbereich für die sich anschließenden, umfangreichen Entwicklungsarbeiten. Gearbeitet wurde mit der Lomo-Entwicklungsdose (vulgo „Tretmine“). Die Entwicklerchemie basierte auf Peacemanol, also Dokumol als Entwickler und den in der verblichenen Zeitschrift „Schmalfilm“ von Friedemann veröffentlichten Entwicklungstipps. So wurden an diesem Abend stattliche 135 Meter an 8mm-Schmalfilm umkehrentwickelt – verbunden mit intensiven Fachgesprächen rund um den analogen Film, vielen filmerischen Anekdoten, Raucherpausen für die Süchtigen, Schnittchen für die hungrigen Mägen und dem guten „Storchen-Bier“ aus einer lokalen Micro-Brauerei.

Anschließend wurden die Filme mit einem Beaulieu 708 und einem Siemens P800 vorgeführt und dabei auf Video transferiert, um sie auch für die weitere TV-Post-Production verfügbar zu haben. Als alles fertig war, war es schließlich 2:15 und alle Mitstreiter fielen müde und glücklich in ihre Betten.

Was war das schmalfilmerische Ergebnis? Ersten viel Spaß, zweitens viel Fachsimpelei, drittens die Begeisterung über die Qualität des neuen ADOX-Filmmaterials CHS 100 II (PET), der an diesem Tag vier aktive Schmalfilmer restlos überzeugt hat und viertens die interessante Einsicht, wie unterschiedlich wir Schmalfilmer unsere Filme gestalten und wie unterschiedlich unser Blick durch den Sucher die Welt sieht. Nebenher gab es am Sonntag noch die Feststellung von Friedmann Wachsmuth, dass er noch nie so viel Ente für so wenig Geld gegessen hat (in einer einschlägig bekannten Kellerwirtschaft am Erlanger Burgberg). Alle beteiligten Schmalfilmer waren sich einig: Es soll unbedingt eine Wiederholung dieses produktiven Zusammentreffens geben!

Sendetermin für die Reportage ist: Mittwoch, 25.Juni im bayerischen Fernsehen in der „Abendschau“ im Zeitfenster von 18:00 bis 18:45 (vor den Hauptnachrichten) – und danach im Internet unter www.br.de. Wir sind schon gespannt wie ein Flitzebogen, wie Matthias diesen Tag zusammenfassen wird!

[Alle Fotos: Bernhard Plank]

Showentwicklung!

Showentwicklung!

Dank Isopropanolbad trockneten die Filme schnell

Dank Isopropanolbad trockneten die Filme schnell

Hier trocknet Adox CHS-II

Hier trocknet Adox CHS-II

Mehr Action!

Mehr Action!

Action!

Action!

Doppel-8 beim trocknen -- bevor gesplittet wird

Doppel-8 beim trocknen — bevor gesplittet wird

Kippeln und vorsichtig drehen... so wird ein Film draus!

Kippeln und vorsichtig drehen… so wird ein Film draus!

Der fertige Film, bevor er zum Trocknen auf die Leine kommt

Der fertige Film, bevor er zum Trocknen auf die Leine kommt

Ganz viel Super 8: This ain’t California

Ganz viel Super 8: This ain’t California

411230_410181689013528_570740422_oEin fiktionaler Dokumentarfilm mit ganz ganz viel Schmalfilm: Berichtet wird über die Skater-Szene (Rollbrett-Gemeinschaft?) in der DDR.

Marten Persiel schildert die Geschichte dreier Jugendlicher um Denis „Panik“ Paraceck, die in der DDR bereits mit jungen Jahren das Rollbrett-Fahren für sich entdecken, immer weiter professionalisieren und schließlich ein Teil der internationalen Szene werden, bis sie sich nach dem Mauerfall 1989 aus den Augen verlieren.

Details über den Film sollte man unbedingt erst recherchieren, nach dem man ihn gesehen hat. Jeder Spoiler macht ihn ein Stück kaputt, und ihn einfach nur zu sehen macht viel Freude.

Inklusive Auftritt russischer DS8-Kameras!

Jetzt in der ARD Mediathek ansehen!

Ella von Sinnen: Mehr Experimente mit VNF und dem Century 3.5mm/1.8

Ella von Sinnen: Mehr Experimente mit VNF und dem Century 3.5mm/1.8

Schon abgelaufen als ich auf die Welt kam unddazu noch hochempfindlich — der Eastman Ektachrome 7251 hat enorme 400 ASA (bei Tageslicht) und offenbar auch keine Empfindlichkeit eingebüßt. Ein bisschen „fogging“, also duftige Farben hat er natürlich bekommen — und heftiges Korn.
Für Experimente mit meinem neuen Fisheye-Objektiv aber genau das richtige. Und nun weiß ich wenigstens, dass (und wie) ich die verbliebenen 90m dieses Materials in Zukunft einsetzen kann.

[responsive_vimeo http://vimeo.com/98180340]

Workshop in Berlin: SW-Entwicklung von Super 8 Film

Workshop in Berlin: SW-Entwicklung von Super 8 Film


Im Rahmen des 48 Stunden Neukölln Festivals vom 27.-29. Juni 2014 bietet Labor Berlin einen interessanten Workshop an:

Labor Berlin präsentiert: Mach deinen eigenen S8 Film

Am Samstag um 11h beginnt der von Labor Berlin unterstützte Super8 Workshop – ihr dreht einen eigenen 3 1/2 Minuten Film & lernt wie man ihn entwickelt. Am späten Sonntag Nachmittag werden die entstandenen Filme gezeigt. Beitrag für Materialverbrauch ist 20 Euro, es ist ein Schnellkurs für jedes Erwachsenenalter. Begrenzte Teilnehmerzahl, bitte bis zum 19.6. anmelden bei verena@wolfberlin.org
Bringt ein bisschen Zeit mit, da das Entwickeln nur in kleinen Gruppen möglich ist.


LaborBerlin presents: Make your own Super8 film

Learn how to develop and shoot your own Super8 film, supported by Labor Berlin. We start the workshop on Saturday at 11am, you will shoot a 3 1/2 minute film and develop it. On Sunday afternoon we’ll show the finished work. There’s a 20 Euro charge for the film materials, the course is suitable for all grown ups. Please pre-register until 19.6. via email verena@wolfberlin.org as there’s a limited number of places available. Bring along a bit of time, as the developing is only possible in small groups.


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